Schiedsrichter Ali Senol mit Durchmarsch in die Westfalenliga

27. Juni 2012

Sein Sieges- und Aufstiegszug geht munter weiter: Schiedsrichter Ali Senol von Viktoria Rietberg hat den Durchmarsch geschafft und direkt im ersten Jahr nach seinem Aufstieg in die Landesliga nun auch den Sprung in die Westfalenliga geschafft. Ab der kommenden Saison wird er somit in Westfalens höchster Liga zur Pfeife greifen. Der Aufstieg kam allerdings trotz zunächst durchweg positiver Bewertungen etwas überraschend, aber keineswegs unverdient.

„Das muss nicht unbedingt die letzte Station sein“, hatte Schiedsrichter-Obmann Juan de Cruz im vergangenen Jahr bereits die Vorahnung, dass Ali Senol nach seinem Aufstieg in die Landesliga den direkten Durchmarsch schaffen könnte. Recht hatte er. Doch auch wenn am Ende der Aufstieg zu Buche steht, so war es doch ein vor allem zuletzt spannender und nervenaufreibender Weg in Richtung Westfalenliga. „Mein letztes Beobachtungsspiel war leider alles andere als zufriedenstellend“, musste Senol nach einem für ihn überraschend schwachen Spiel in der Landesliga um den Aufstieg bangen. Doch anscheinend wertete der Verband diese Partie als Ausrutscher und machte so den Weg frei für den verdienten Aufstieg.

Denn bis dato waren die Leistungen des Pfeifenmannes überdurchschnittlich gut. Bis zum letzten Beobachtungsspiel war sein Notenschnitt über dem Durchnschnittswert, sodass dem Aufstieg eigentlich nichts mehr im Wege stand. Doch die zurecht schwache Bewertungen bei der Landesliga-Partie zwischen BSV Roxel und TuS Haltern ließ noch einmal das große Zittern aufkommen. Letztlich muss er und wird er aus diesem Spiel lernen und es abhaken. Schließlich wartet nun eine höhere Liga und eine höhere Aufgabe auf den 23-jährigen.

Eine höhere Aufgabe, die eventuell auch auf einen weiteren Rietberger zukommen kann. Denn mit Fabian Reinkemeier wirkte im vergangenen Aufstiegsjahr ein weiterer Viktoria-Schützling als Assistent bei den Spielen mit. Ob er auch in der Westfalenliga zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich allerdings noch. In der abgelaufenen Saison waren beide bei gleich vier Beobachtungsspielen gemeinsam unterwegs und ernteten durchweg gute Noten.

Wir gratulieren Ali Senol von dieser Stelle recht herzlich und bedanken uns für seine Tätigkeit an der Pfeife für die Viktoria. Die Fußballabteilung freut sich mit ihm und hofft, dass die Westfalenliga vielleicht nicht der letzte Schritt gewesen sein muss. Das Potenzial für noch Höheres ist in jedem Fall gewährleistet.

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