Alten Herren unterliegen Westerwiehe trotz guter Leistung

5. Mai 2015

Vier Chancen – drei Tore: So lautete die Effizienz-Bilanz der Alten Herren von Germania Westerwiehe am Montag Abend an der Berglage. Am dritten Spieltag der Stadtliga bezwang die Germania unsere Viktorianer mit 3:0. Dabei zeigte die Elf von Trainer Ralf Wilhelmstroop die sicherlich bislang stärkste Leistung in dieser Saison – musste sich am Ende aber den cleveren und effizienten Westerwiehern geschlagen geben.

„Heute haben wir leider eines der besten Spiele, die wir in der letzten Zeit gemacht haben, verloren“, zeigte sich Ralf Wilhelmstroop enttäuscht. Allerdings nur über das Ergebnis, denn spielerisch und kämpferisch zeigten die Viktoria Alt Herren eine starke Leistung, konnte sich letztlich aber nicht belohnen. Bereits nach fünf Minuten erzielten die Westerwieher per Traumfreistoß die Führung; acht Minuten später konnte die Germania per Strafstoß auf 2:0 erhöhen.

Zwischen den beiden Toren hatte die Viktoria aber durchaus die Chance zum Ausgleich: Erst kam Carsten Timm nach einem Freistoß von Sascha Pülke nur einen Schritt zu spät (7.), dann traf Sergej Wernergold per Kopfball nur den Pfosten (11.). Selbst nach dem 0:2 ging Viktoria Rietberg volles Risiko, doch Marco Frau (16.), Rolf Heber (18.) und zwei Mal Sergej Wernergold (21./23.) vergaben gute Möglichkeiten. Die Westerwieher setzten aber auch immer wieder Nadelstiche, konnten den Sack aber erst kurz vor der Pause nach toller Kombination mit dem 3:0 zu machen.

„Trotz der Rückstände haben wir bemerkenswerterweise in der gesamten Zeit nie aufgegeben“, lobte Wilhelmstroop die Einstellung der Viktorianer, die auch im zweiten Durchgang die Partie gegen den amtierenden Landratscup-Sieger offen gestalten konnte. „Uns fehlte heute das Quäntchen Glück und die Hilfe vom Fußballgott“, haderte der Viktoria-Coach mit Glücksgöttin Fortuna. Doch die Einstellung der Mannschaft zeigt, dass man auf einem richtigen Weg ist.

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