Aufgalopp der Viktoria mit acht Neuen für mehr Konkurrenz

19. Juli 2012

Kaum ein Platz war in der Kabine des TuS Viktoria Rietberg am Mittwoch Abend noch frei. Gleich 20 Spieler durfte Trainer Ralf Brake und Winnie Paehler beim Aufgalopp der Fußball-A-Ligisten begrüßen. Trotz breitem Kader backt Brake noch kleine Brötchen und tritt auf die Euphoriebremse im Verein.

„Das wird kein Selbstläufer. Die Liga ist stark, da muss man sich erstmal durchsetzen“, ist der Coach des Vorjahres-Vierten nicht davon überzeugt, dass man die Liga dominieren wird. Und das, obwohl man gleich acht neue, darunter namhafte und höherklassige Spieler nach Rietberg holen konnte. „Wir haben punktuell verstärkt und zugesehen, dass wir einen breiteren Kader haben“, will man in Rietberg vorbeugen, sollte das Verletzungspech wie in der vergangenen Saison erneut zuschlagen. Bereits jetzt wird man in der Vorbereitung auf die Nachwuchskräfte Jan Strathoff (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Leon Pollmeier (Aufbautraining nach Meniskusriss) verzichten.

Zwischen den Pfosten vertrauen Ralf Brake und Winnie Paehler dem 20-jährigen Philipp Lüningschrör, den man vom Ortsnachbarn RW Mastholte an die Berglage holen konnte. Er kam in der vergangenen Spielzeit beim Landesligisten nicht über die Reservistenrolle hinaus und freut sich nun auf sein erstes Jahr als Nummer eins. Direkt vor ihm soll Max Heinrich die Fäden ziehen. Der Innenverteidiger kommt vom Delbrücker SC und wird die Defensive der Viktoria stärken. Vorne sollen Anthony Eviparker (Balzan Youth FC, Malta) und Konstantinos Gemitzoglou (GW Langenberg) für mehr Konkurrenzkampf sorgen. Dort will der Aufstiegsaspirant noch schwieriger auszurechnen sein.

Ebenfalls neu im Blau-Weißen Dress werden Paul Suchy (SC Wiedenbrück II.), Patrick Blomberg (Westfalia Neuenkirchen), Alexander Schiller (Germania Westerwiehe) und Robin Baak (TSG Harsewinkel) auflaufen. „Trotzdem wird es auch mal vorkommen, dass wir das ein oder andere Spiel verlieren. Dann müssen wir hier aber Ruhe bewahren, denn die Euphorie im Verein ist riesig“, hofft Ralf Brake auf ein ruhiges Umfeld. Zumal man die Nezugänge erst noch integrieren und eine Mannschaft formen muss. Kompensieren muss man darüber hinaus die Abgänge von Fatmir Laci (SV Benteler), Florian Glaszis (Herzebrocker SV) und Marius Oesterschlink (Germania Westerwiehe II.).
Doch alle Verantwortlichen sind sich sicher, dass man diese Abgänge mit den Neuzugängen verkraften wird.

Die gesamte Liga ist sich in jedem Fall sicher, dass Rietberg der große Aufstiegsfavorit der neuen Saison sein wird. Schließlich habe man nicht nur Wolla Grübel, sondern auch zahlreiche gute Kicker an die Berglage gelotst. Ähnlich sieht es auch der sportliche Leiter Wolla Grübel, der die Meisterschaft fest ins Visier genommen hat: „Mit dem Kader werden wir nur schwer zu schlagen sein“, so Grübel, der die Mannschaft mit den Trainern und Obmann Ralf Peterhanwahr zusammengestellt hat. Befürchten müsse man als Mitkonkurrenten um den Aufstieg aber in jedem Fall den FC Isselhorst, TuS Friedrichsdorf, Herzebrocker SV und TV Gütersloh. Doch letztlich gehe es darum, auf sich zu schauen und gleich im ersten Saisonspiel in Herzebrock eine Duftmarke zu setzen.

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