Auswärts in Kaunitz wieder in die Erfolgsspur zurück finden

7. November 2014

Ein Derby zur richtigen Zeit? Nach zwei Niederlagen in Folge, wollen die Bezirksliga-Fußballer von Viktoria Rietberg am Sonntag auswärts beim FC Kaunitz einiges gut machen. Nach dem desaströsen und kaum zu erklärenden 2:6 am vergangenen Spieltag, will die Mannschaft wieder ihr wahres Gesicht zeigen. Bei bestem Derby-Wetter kehren zwei Akteure wieder in den Kader zurück.

Trotz der Verletzung von Abwehr-Chef und Kapitän Max Heinrich, der nach seinem Muskelfaserriss rund drei Wochen ausfallen wird, glaubt der sportliche Leiter Wolla Grübel und auch das Trainer-Team fest an den Sieg in Kaunitz. „Die Jungs wollen Sonntag unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurück finden“, hat Grübel in der Trainingswoche einen Ruck im Team erkennen können.

Der ist aber auch bitter nötig, denn das 2:6 gegen Türk Sport vor heimischem Publikum am Sonntag war das erste Mal seit der sportlichen Führung in Person von Grübel so etwas wie eine Klatsche. Dass so ein Spiel auch irgendwann mal kommen würde, das war auch klar – dass es gleich so hart ausfallen würde, damit konnte man nun wahrlich nicht rechnen.

„Die Mannschaft will am Sonntag zeigen, dass sie auch mit solchen Rückschlägen fertig wird“, verspricht der sportliche Leiter eine ganz andere Viktoria, als noch am Sonntag. Die wird es auch brauchen, schließlich ist der FC Kaunitz mit seinem Trainer Axel Röper nach schwachem Saisonstart mittlerweile in der Saison angekommen. Mit 32 Toren hat der FCK den zweitbestem Sturm der Liga – und mit Dennis Hülsebusch den besten Stürmer der Liga (13 Treffer).

Und genau das wird der Knackpunkt am Sonntag sein: Trotz der Marschroute, das Spiel gewinnen zu wollen, muss vor allem hinten die Abwehr sicher stehen. Da wiegt der Ausfall von Max Heinrich doppelt schwer. „Mit Max haben wir letzte Woche aber hinten auch sechs Gegentore kassiert“, will Grübel erst garkeine Ausreden im Vorfeld zulassen. Zumal zwei Akteure nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung stehen.

Erdem Cömert verletzte sich im ersten Spiel gegen Bielefeld an der Schulter und durfte jetzt ebenso wie Lukas Suchy in der Zweiten Spielpraxis sammeln. Beim Spitzenspiel am vergangenen Sonntag gegen GW Varensell war Cömert an fast allen vier Toren beteiligten und zeigte eine bärenstarke Leistung. Die könnte der Viktoria am Sonntag auch sehr gut tun. Lukas Suchy steht ebenso wieder zur Verfügung und lindert damit die Verletzungssorgen von Tim Brinkmann und Dirk Siemann.

„Das schlimme Spiel gegen Türk Sport ist verarbeitet, abgehakt und vergessen“, haben die Spieler die richtigen Schlüsse aus der Niederlage gezogen, blicken jetzt aber schon wieder nach vorne. Mit einem Sieg beim Tabellen-Vierten will man Rang zwei in der Liga zurück erobern. Mit hoffentlich vielen Rietbergern im Rücken, ist das sicherlich eine schwierige Herausforderung – aber keine aussichtslose.

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