Dominic Palmers Athletik-Einheit macht Viktorias Senioren fit

14. November 2012

Wenn selbst die fitesten Spieler nach einer Einheit entkräftet auf dem Boden liegen, selbst die faulsten an ihre Grenzen gehen und selbst die redefreudigsten nichts mehr sagen, weil die Luft dazu fehlt – dann dürfte Dominic Palmer alles richtig gemacht haben. Der Athletik-Trainer vom Drittligisten DSC Arminia Bielefeld scheuchte am Dienstag Abend die Spieler der Ersten, Zweiten und Dritten Mannschaft 90 Minuten über die Berglage. 

Der 31-jährige ist seit April diesen Jahres bei Arminia Bielefeld als Athletik-Trainer unter Vertrag. Unter anderem kümmert er sich schwerpunktmäßig um den Leistungsbereich des Nachwuchszentrums des DSC. Quasi „nebenbei“ ist er dann aber auch noch Leiter der LEG Fußballschule des DSC Arminia, welche in den Herbstferien bei der Viktoria gastierte. Dadurch entstand auch der Kontakt für die schweißtreibende Einheit am Dienstag Abend, die wirklich alle Beteiligten an ihre Grenzen brachte.

„Morgen wird´s Euch noch gut gehen! Aber übermorgen dürftet Ihr alle Muskelgruppen ordentlich spüren“, so Dominic Palmer nach der 90-minütigen Einheit. Auf der Berglage hatte er einen ähnlichen Zirkel-Parcour aufgebaut, wie ihn ein Profi auch absolvieren würde – die allerdings im doppelten Umfang. Hätten die Viktorianer diesen Umfang trainiert, hätte die Hälfte am nächsten Tag Urlaub nehmen müssen, lautete die Einschätzung des Fitness-A-Lizenzinhabers.

Die Übungen, die er die Senioren-Kicker absolvieren ließ, waren dabei ebenso simpel wie fördernd. Ob einfaches Koordinationsleiter-Laufen, Liegestützen mit Positionswechsel, Sprungübungen über Hürden oder Würfe mit Medizinbällen – der Athletik-Trainer hatte eine optimale und abwechslungsreiche Reihe an Übungen zusammengestellt, die von den gut 25 Spielern gerne angenommen wurden. Schließlich will ja jeder mal Trainingseinheiten durchführen, die im Profibereich angewandt werden.

Trotz der Anstrengung hatten die Jungs aber reichlich Spaß, denn die offenen und persönliche Art des 31-jährigen kam bestens an und überwog so die Anstrengungen der Einheit. Auch das abschließende Zweikampfverhalten sorgte für große Erheiterung in der Gruppe. Insgesamt also eine grandiose Einheit, die dem ein oder anderen aber auch etwas länger in den Knochen stecken wird. Die Viktoria bedankt sich nochmals herzlich bei Dominic Palmer, dass er diese Einheit möglich gemacht und durchgeführt hat. Der positive Effekt dürfte mit Sicherheit nicht nur bei den Spielern erkennbar sein.

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