Enttäuschendes 1:1 in Marienfeld

24. August 2014

Dublizität der Ereignisse: Wie schon am ersten Spieltag gegen den SC 
Bielefeld, hat die Erste Mannschaft am Sonntag in Marienfeld in der 
Nachspielzeit zwei Punkte verschenkt! Nach der Führung durch Selcuk Sama (57.), 
führte ein Eigentor in der 95. Minute zum Eigentor.

Es hätte so schön sein können - bis zur 95. Minute stand die Viktoria mit 
visuell sieben Punkte auf der Siegerstraße. Doch der erneut späte Ausgleich 
kostete noch den sicher geglaubten Sieg. Dabei war die Brinkmann-Elf über lange 
Strecken der Partie klar überlegen. Alleine in der ersten Hälfte agierte man 
ballsicher mit rund 70% Ballbesitz. Doch die wirklich großen Chancen wollten 
nicht heraus springen - die beste vergab Selcuk Sama, der nach einer Ecke nur 
knapp verpasste.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst ähnlich, doch jetzt spielten die 
blau-weißen deutlich zielstrebiger. Und so fiel die 1:0-Führung durch Selcuk 
Sama, der eine Kopfballverlängerung  von Dominic Höfel in die Maschen knallte, 
absolut verdient. Kurz darauf hatte Alex Schiller das 2:0 auf dem Kopf, köpfte 
aber knapp vorbei.

Spätestens mit der roten Karte gegen den Keeper der Marienfelder in der 66. 
Minuten nach einer Notbremse, schien ein Auswärtssieg mehr als möglich. Bei 
zahlreichen Konterchancen ließ man aber die Entscheidung zu oft liegen. Erst 
legte sich Lukas Ottemeier freistehend den Ball zu weit vor (81.), dann vergab 
Höfel freistehend (87.). 

Marienfeld warf nun alles nach vorne und brachte die Hintermannschaft unserer 
Viktoria einige Male ins schwimmen. Unnötig kassierte Höfel bereits in der 
Nachspielzeit die Gelb/Rote Karte. Und mit der wirklich allerletzten Minute 
kippte der Sieg doch noch vom Silbertablett. Denn in der 95. Minute sorgte ein 
unglückliches Eigentor nach einem Freistoß doch noch für den Ausgleich.

"Das war unnötig. Da müssen wir vorne einfach die Dinger weg machen", ärgerte 
sich Wolla Grübel über die vielen nicht genutzten Chancen. "Cleverer spielen, 
dann nehmen wir hier verdient drei Punkte mit", trauerte auch Co-Trainer Dirk 
Siemann dem möglichen Sieg hinterher.

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