Erste nur mit Remis – Partie gegen Suroye endet 1:1

5. September 2011

Das Spiel weitgehend dominiert, aber am Ende unglücklich 2 Punkte verloren. Rietbergs Coach Ralf Brake und seine Schützlinge schüttelten nach dem Abpfiff frustriert den Kopf, denn in der Begegnung mit Suryoye Verl am Sonntag Nachmittag war ein Dreier fest eingeplant um den Kontakt zu den Spitzenreitern der Kreisliga A zu halten. Doch lediglich Selcuk Sama war es vergönnt den Rietberger Ausgleichstreffer in der 75. Minute zu erzielen, nachdem Polis Öz Suryoye in Führung gebracht hatte (25.).

Schon vor dem Anpfiff war der Brake-Elf bewusst, dass das Spiel gegen Suryoye Verl kein Selbstläufer werden würde. Die Gastgeber waren nach verschlafenen ersten zehn Minuten und einigen guten Szenen der Rietberger Stürmer Reger und Sama das spielbestimmende Team, da sie die Rietberger in deren eigener Hälfte früh attackierten und somit den gewohnten Spielfluss der Ersten schnell unterbinden konnten. Die aggressive Spielweise der Verler machte den Viktorianern sehr zu schaffen. So fiel der Führungstreffer der Verler nach 24 Minuten nicht unverdient. Wer jetzt jedoch dachte, die Erste würde sich ihrem Schicksal früh ergeben, sah sich getäuscht. Unterstützt durch ihre beiden Außenspieler Sebastian Kudlek und Lukas Suchy erarbeitete sich die Mannschaft von Brake und Paehler noch in der ersten Hälfte zahlreiche gute Möglichkeiten, missten diese jedoch in einen Treffer umzuwandeln.

Brake reagiert und brachte Tobias Hollenbeck im zweiten Abschnitt für den defensiven Marcel Beckmann. So versuchte man nun, die spielerische Überlegenheit endgültig durch weitere offensive Aktionen in Zählbares umzuwandeln. Gekennzeichnet von einem starken und lang andauernden Regenschauer verflachte das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit nun ein wenig,. Die Viktoria behielt jedoch stets die Kontrolle und brachte Suroye Verl durch teilweise sehenswerte Spielzüge mehr und mehr in Bedrängnis. In der angesprochenen 75 Minute dann die Erlösung für die Rietberger: Nach einer undurchsichtigen Situation im Verler Strafraum war es Viktorias Torschütze vom Dienst, Selcuk Sama, der aus 16 Metern den Ball unter den Querbalken des Suryoyer Gehäuse donnerte.

Zufrieden geben wollte sich die Elf jedoch noch lange nicht und so rannte man die letzte Viertelstunde das Tor des Gegners undermüdlich, letztlich jedoch vergebens an, sodass es am Ende bei einem – am Chancenplus gerechnet – nicht ganz leistungsgerechten Remis blieb. Einzig Sama war es zu verdanken, dass der Nachmittag auf Seiten von Viktoria Rietberg nicht wort-wörtlich ins Wasser fiel. „ Wir haben fast über die gesamte Spielzeit die Partie kontrolliert. Daher kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen“ war Rietbergs Trainer Ralf Brake trotz des unerwarteten Punktverlustes nicht sauer auf seine Mannschaft.

Am nächsten Wochenende geht es nun darum, den Abstand auf das Spitzentrio um Herzebrock, Harsewinkel und Clarholz zu verkürzen, wenn es im Heimspiel auf der Berglage gegen SW Sende um die nächsten drei Punkte geht. Die Elf von Trainer Jens Meyers teht nach den ersten drei Spielrunden im Tabellenkeller. Doch die Begegnung gegen Suroye Verl hat gezeigt, dass auch die vermeintlichen Underdogs mit Siegeswille und Kampfgeist dagegen halten können.

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