Erste reist zum 6-Punkte-Spiel nach Rheda

6. Dezember 2013

Es bleibt dabei: Die Personalsituation der Ersten Mannschaft von Viktoria Rietberg ist auch für die Auswärtspartie am Sonntag beim FSC Rheda nicht unbedingt günstig. Innenverteidiger Albert Dik wird wohl erneut ausfallen, nachdem er letzte Woche erst sein Comeback feierte. Dennoch ist die Stimmung vor der Partie recht optimistisch.

FSC Rheda ist eines dieser Teams der Liga, die man nur schwierig einschätzen kann, auch wenn man nur eines der letzten sieben Spiele gewinnen konnte. Zuletzt wurde Trainer Lochmüller gegangen – seit dem hat dessen Co-Trainer Sebastian Mohnert das Sagen an der altehrwürdigen „TSG-Kampfbahn“ und will seine Grün-Weißen schnell aus der Abstiegszone holen. Da passt es zur Zeit garnicht, dass mit Alexander Bauer (9 Treffer) der beste Torschütze der FSC wegen einer roten Karte nicht zur Verfügung steht.

Dennoch weiß Viktorias Spielertrainer Max Heinrich um die „starke Offensive von Rheda“, die man 90 Minuten im Auge behalten muss, will man in Rheda drei Punkte entführen. Umso schlimmer, dass die Defensive erneut umgestellt werden muss, denn Albert Dik wird nach gutem Comeback letzte Woche wohl wieder fehlen. „Er hat erneut Probleme mit der Leiste. Hinter ihm steht ein großes Fragezeichen“, muss Heinrich wahrscheinlich wieder umstellen.

Die wahrscheinlichste Variante: Fabian Pollmeier könnte erneut hinten neben Heinrich in die Zentrale rutschen. Dafür steht Mike Dry aber wieder zur Verfügung und könnte die Position auf der Doppel-Sechs von Pollmeier einnehmen. In den Köpfen von Max Heinrich und dem sportlichen Leiter Wolla Grübel gibt es aber auch weitere Überlegungen, die erst am Sonntag entschieden werden.

Aber egal, wer am Sonntag auf dem Kunstrasen (sehr wahrscheinlich) stehen wird. „Sollten wir auf dem Kunstrasen spielen, gilt es das Geläuf schnellstmöglich anzunehmen“, sieht Max Heinrich den Vorteil des Untergrundes beim FSC. Doch verstecken muss sich unsere Viktoria keinenfalls, schließlich ist man seit vier Spielen ungeschlagen.

„Das Spiel ist ein 6-Punkte-Spiel. Es entscheidet, wie man in die Winterpause geht. Wenn wir gewinnen, können wir uns eventuell ein bisschen unten absetzen“, hofft Heinrich endlich mal auf einen Befreiungsschlag. Schließlich konnte man sich trotz der guten Ergebnisse in den letzten sechs Spielen kaum von der Abstiegszone befreien. Mit zwei Siegen am Sonntag gegen Rheda und in der Woche drauf im ersten Rückspiel gegen Marienfeld, könnte man aber entspannt in die Winterpause gehen.

Angepfiffen wird das Kreisderby am Sonntag in Rheda um 14.30 Uhr. Schiedsrichter der Partie ist der ambitionierte Jungschiedsrichter des Kreises Gütersloh, Leon Thumel.

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