1:2 gegen Wünnenberg – Serie reißt beim Bezirksligisten

2. August 2010

Nach drei Testspielsiegen in den ersten drei Spielen der Vorbereitung auf die Saison 2010 / 2011 musste sich die 1. Mannschaft von Viktoria Rietberg dem neuen Bezirksligisten FSV Bad Wünnenberg-Leiberg mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Gegen den Ex-Verein von Trainer Ralf Brake konnte lediglich Benedikt Happe in der 60. Minute den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

Es war das erste Testspiel unter der Leitung von Chefcoach Ralf Brake. Zuvor hatte sein Co. Winni Pähler die „Urlaubsvertretung“ gemacht und die Mannschaft hervorragend auf die Saison vorbereitet. Und sogleich war es auch ein kleines Prestigeduell, zumindest für Brake, war es doch das Spiel gegen seinen ehemaligen Verein. Dementsprechend hochmotiviert hatte er seine Jungs auf die Begegnung vorbereitet, doch in der ersten Halbzeit schien diese Taktik keine Früchte zu tragen. Die Viktorianer kamen überhaupt nicht in die Ordnung, kaum Zweikämpfe konnte gewonnen werden. Bereits nach 15 Minuten konnte der Gastgeber, der in der kommenden Saison unter anderem gegen Germania Westerwiehe und GW Langenberg antreten wird, die Konfusion im Rietberger Spiel ausnutzen und nach einer Ecke per Kopf in Führung gehen. Die wenigen Chancen wurden kläglich vergeben, die Dominanz des FSV blieb bis zum Seitenwechsel bestehen.

Nach dem Pausentee kam Rieberg besser ins Spiel. Zu erkennen war ein viel aggressiveres Auftreten, es wurde sehr gut verschoben; ein Indiz der hervorragenden, konditionellen Verfassung. Dementsprechend wie ein Nackenschlag fühlte sich das schnelle 2:0 durch die Heimelf (48. Minute) an. Doch anstatt aufzugeben, gaben die Blau-Weißen nun den Ton an und erspielten sich viele, gute Möglichkeiten. Einziger Negativaspekt: Die Chancenverwertung! Bis zum Anschlusstreffer durch Benedikt Happe nach einer Stunde ließ man zu viele Möglichkeiten liegen. Dies blieb auch im weiteren Verlauf so, sodass am Ende eine knappe, aber gut zu verkraftende 1:2-Niederlage auf dem Plan stand.

Trotzdem eine gute Leistung, wenn man mal die ersten 45 Minuten außer Acht lässt.

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