Erste will endlich ersten A-Liga Auswärts-Sieg in Isselhorst landen

18. April 2013

Es klingt schon sehr kurios, doch die Zahlen belegen es deutlich. Seit dem Aufstieg der Ersten Mannschaft von Viktoria Rietberg in die Kreisliga A im Jahre 2005/2006, konnte man nicht eine Partie beim FC Isselhorst gewinnen. Am Sonntag soll dieser Auswärts-Fluch an der Lutter endlich bekämpft werden, auch um die Tabellenspitze weiter zu festigen.

Nur ganze zwei Mal konnte man seit dem Aufstieg 2005/2006 überhaupt etwas Zählbares aus Isselhorst mitnehmen: Sowohl 2007/2008, als auch in der vergangenen Spielzeit konnte man jeweils ein 2:2-Unentschieden erreichen – ansonsten fuhr man immer ohne Punkte nach Hause. Selbst zu Hause konnte man gegen den „Angstgegner“ nur selten über einen Sieg jubeln. Der 3:0-Heimerfolg im Hinspiel im Rahmen des Oktoberfestes war da erst der dritte Sieg im sechsten Spiel auf der Berglage gegen Isselhorst.

Von diesen Zahlen will und wird sich aber niemand im Lager der Viktoria beeindrucken lassen. Schließlich reist man als Spitzenreiter an die Lutter, um diese zu festigen und mit etwas Glück auch auszubauen. Da müsste der zur Zeit ärgste Verfolger TuS Friedrichsdorf aber schon überraschend beim Tabellen-Zehnten GW Langenberg Federn lassen. Erstmal will man sich aber auf die eigenen Aufgaben konzentrieren, als auf die Konkurrenten um den Aufstieg zu blicken. „Wir werden noch Punkte lassen, Tippe und Sende aber auch. Wichtig ist nur, dass wir nicht die Ersten sind“, bringt es Mittelfeld-Stratege Fabian Pollmeier auf den Punkt.

Für die Partie am Sonntag lichtet sich so langsam das Lazarett an der Berglage. Sowohl Robin Baak, als auch Florian Ewers stehen vor einer Rückkehr in den Kader. „Robin und Flo haben beide am Dienstag trainiert, da sieht es gut aus. Für Schwabi kommt die Partie aber noch etwas zu früh“, muss Coach Wolla Grübel weiterhin noch auf Alex Schwab verzichten. Neben den Langzeitverletzten Jan Strahoff und Selcuk Sama ist „Schwabi“ da aber der einzige Spieler, der nicht zur Verfügung steht.

„Isselhorst war vor der Saison Mitfavorit. Gerade hinten sind die sehr stabil und haben nur ein Tor mehr kassiert, als wir“, ordnet Wolla Grübel die Aufgabe am Sonntag als ernst, aber machbar ein. Durch den unglücklichen Ausfall durch die schlimme Verletzung vom „Turm in der Isselhorster Brandung“ Tim Adam, könnte das Abwehrbollwerk aber an Stabiliät verlieren. „So eine Verletzung wünsch man aber niemandem“, fühlt Grübel mit Adam mit, der sich vor zwei Wochen den Unterarm kompliziert brach.

Mit der Partie gegen Isselhorst läutet die Viktoria den Endspurt in der Liga ein. Neun Spiele sind noch zu absolvieren, eines davon am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz „An der Lutter“. Sollten nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Hubert Rennecke unsere Blau-Weißen Grund zum Jubeln haben, liegt das dann nicht nur am 14. Sieg in Folge, sondern auch am Ende des Auswärts-Fluchs in Isselhorst.

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