Erste, Zweite und Dritte – Vorschau auf Sonntag

5. November 2010

1. Mannschaft zu Hause gegen FC Gütersloh 200 II. in der Pflicht

Nach dem mehr als verdienten 1:1 (0:0) – Unentschieden vor Wochenfrist gegen Mitfavorit VFB Schloß Holte empfängt die 1. Mannschaft als Tabellendritter (punktgleich mit dem Tabellenführer TSG Harsewinkel), den Vorletzten aus Gütersloh. Die Westfalenliga-Reserve, die nach dem Abstieg völlig auseinander gebrochen ist und plötzlich fast ohne Spieler da stand, fing sich in den ersten Begegnungen herbe Klatschen und stand kurz vor der Auflösung. Doch die Zusammenschließung zweier Gütersloher Vereine rettete zumindestens die sportliche Existenz. Trotzdem gewann der FCG II. erst drei von 12 Spielen und rangiert mit einem miserablen Torverhältnis von -37 auf den 15. Tabellenrang. Gerade einmal 15 Tore konnten die Grün-Weißen in ihren Begegnungen erzielen. Da die Viktoria in ihren Partien erst 10 Gegentore zuließ, spricht nicht viel für einen Sieg der Gäste. Doch Trainer Ralf Brake warnt: „Bei denen weiß man nie, wer aufläuft. Das macht die Sache nicht einfacher“, so der Rietberg-Coach am Freitag Abend vor dem Abschlusstraining. „Die werden bestimmt wieder tief stehen und da musst du erstmal die passenden Mittel finden“, spricht Brake keinesfalls von einem „Selbstläufer“.
Ein Sieg kann aber doppelten Wert haben: Da sich TSG Harsewinkel und der FC Isselhorst gegenseitig die Punkte weg nehmen und auch auf den VFB Schloß Holte bei den heimstarken Jungs von Aramäer Wiedenbrück ein hartes Stück Arbeit liegt, kann ein Sieg goldwert sein. Anstoß ist am Sonntag um 14.30 Uhr auf der Berglage in Rietberg.

Ortsderby mit viel Prestige – „Reserve“ empfängt Westerwiehe II. mit Roland Koch

Jeder, der nur ein bisschen mit der jüngeren Geschichte der 1. Mannschaft von Viktoria Rietberg zu tun hat, wird aufhorchen, wenn er den Namen Roland Koch hört. Der jetzige Coach von Germania Westerwiehe II. war einige Jahre als Übungsleiter in Rietbergs „Ersten“ tätig und ist auch so mit dem Verein verbunden (Noch heute soll man ihn mit einer Rietberg-Jacke durch Neuenkirchen gehen sehen). Aber alleine schon die Tatsache, dass mit Germania Westerwiehe ein Ortsnachbar auf die Mannschaft von Trainer Dirk Stoltz wartet, spricht eigentlich schon für sich. Doch guckt man in die Derbybilanz aller Seniorenmannschaften in dieser Saison, lässt das nichts Gutes für Sonntag hoffen. Lediglich die Dritte konnte vor wenigen Wochen immerhin einen Punkt gegen Westfalia Neuenkirchen ergattern. Ansonsten gingen bislang alle Partien mit Ortshintergrund verloren. Doch jede Serie hat auch mal ein Ende. Hoffentlich am Sonntag um 15 Uhr, wenn die 2. Mannschaft bei Germania Westerwiehe zu Gast ist. Die Form der letzten Wochen spricht auf jeden Fall für sich. Und auch die Tatsache, das „alle Mann“ an Bord sind und auch Holland-Student Marius Happe wieder zur Verfügung steht, sollte die Hoffnungen für Sonntag nicht geringer werden lassen.

Heimspiel gegen SCW Liemke II. – Dritte will wieder 3 Punkte einfahren

„Nur sechs Punkte“ – so oder so ähnlich klingt es im Moment, wenn man auf die Tabelle der Kreisliga C, Gruppe 2 schaut. Nur sechs Punkte bis zu den Ortsnachbarn Druffel, Bokel und Mastholte. Doch der Blick sollte in diesen Tage bei der 3. Mannschaft eher auf die eigenen Leistungen gelegt werden, schließlich kam man am letzten Sonntag im Derby gegen DJK Bokel mit 0:7 unter die Räder. „Da haben alle 12 Spieler, die ich eingesetzt habe, den schlechtesten Tag ihrer Fußballkarriere gehabt“, war Trainer Matthias Kollenberg mehr als ratlos. Nicht ein Spieler zeigte Normalform und so fiel das Ergebnis am Ende mehr als deutlich aus. Doch nun wird man auf Wiedergutmachung aus sein. Und da kommt mit dem SCW Liemke II. eine Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld gerade recht. Am Sonntag wird die Personalsituation bei den Viktorianern aber auch wieder entspannter sein, sodass Coach „Kollo“ einige Optionen mehr in der Hinterhand hat.
Ab 11 Uhr wird sich auf dem Platz am Schulzentrum hoffentlich zeigen, dass das Spiel am letzten Wochenende in Bokel nur ein Ausrutscher war.

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