Eviparker sorgt mit Hattrick für Einzug ins Viertelfinale

20. September 2012

Der Traum vom Pokalfinale geht weiter – Die Erste Mannschaft setzte sich am Mittwoch Abend im Duell der A-Ligisten gegen GW Langenberg durch. Gegen den Ligakonkurrenten ging es aber in die Verlängerung, ehe die Viktoria mit 3:2 in das Viertelfinale einziehen konnte. Spieler des Spiels: Stürmer Anthony Eviparker, der alle drei Rietberger Treffer erzielte.

Bei nicht gerade schönstem Wetter starteten beide Mannschaft eher verhalten. Während Trainer Ralf Brake die Rietberger Elf auf einigen Positionen zum Suryoye-Spiel veränderte, versuchten die Gastgeber in Bestbesetzung, die Viktorianer früh in die Knie zu zwingen. Mit gnadenlosem Pressing schafften es die Langenberger immer wieder in der Anfangsphase, die Blau-Weißen im Aufbauspiel zu Fehlern zu zwingen, um dann blitzartig – meist über Rietbergs linke Seite – zu kontern.

So waren es auch die Platzherren, die die ersten kleineren Chancen verbuchen konnten. Bei Rietberg fehlte bis dahin die letzte Konsequenz in den zahlreich angekurbelten Angriffsbemühungen. Und so fiel der Führungstreffer der Langenberger durch Björn Bressel nach 26 Minute nicht einmal unverdient, als er eine Flanke von der Grundlinie über die Linie köpfen konnte. Die Brake-Elf zeigte sich aber keinesfalls geschockt und versuchte immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Vor allem Mittelstürmer Anthony Eviparker, Robin Baak und „Zehner“ Kosta Gemitzoglou betrieben einen großen Aufwand, um sich Chancen zu erspielen.

Es dauerte aber bis zu 42. Minute, eher der Ball endgültig im Netz landete. Während Anthony Eviparker kurz zuvor nur den Pfosten traf (23.) und die Schüsse von Wadim Reger (31.) und Kosta Gemitzologu (35.) abgewehrt werden konnten, führte der bis dato beste Viktoria-Angriff zum Erfolg. Über die linke Seite und sechs Stationen landete der Ball beim agilen und auffälligen Robin Baak, der die Kugel auf Eviparker bringen konnte. Gekonnt und artistisch bugsierte der Nigerianer den Ball mit der Hacke über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel war die Viktoria klar überlegen und erspielte sich eine große Anzahl an Chancen. Doch entweder scheiterte man am starken Keeper der Gastgeber, wie Max Heinrich an der Latte (72.) oder an der letzten Genauigkeit. Langenberg zog sich mehr und mehr zurück und lauerte mit den schnellen Angreifern lieber auf Konter. Doch die Viererkette um Kapitän Christian Sandbothe stand mittlerweile gut und ließ nahezu garnichts mehr zu.

Die Entscheidung fiel trotzdem erst in der Verlängerung. Wiederum war es Anthony Eviparker, der zunächst klare Einschussmöglichkeiten gegen immer müder werdende Langenberger liegen ließ und dann doch zum gefeierten Held avancierte. Sowohl in der 107., als auch in der 114. Minute war es der Stürmer, der die Tore für die blau-weißen Viktorianer erzielte. Nun war der Drops gelutscht – die Rietberger ließen die letzte Konzentration vermissen und so durften die Langenberger in der Schlussminute immerhin noch den Anschlusstreffer erzielen.

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