Friedrichsdorf im Kopf, Harsewinkel II. vor der Brust – Sonntag schon um 13 Uhr

7. März 2013

Die Wettervorhersage für das Wochenende ist alles andere als rosig, schon garnicht sonnig. Das Spiel der Ersten am Sonntag bei der Zweiten Mannschaft der TSG Harsewinkel wird aber sehr wahrscheinlich trotzdem stattfinden. Denn für die Elf von Trainer Wolla Grübel und Max Heinrich geht es auf den ungeliebten Kunstrasen am Moddenbachstadion. Anstoß ist bereits um 13 Uhr am Sonntag.

„Sicherlich ist das Spiel in der kommenden Woche sehr wichtig. Aber erstmal sollten wir uns auf Harsewinkel konzentrieren“, legt Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr den Fokus erst einmal klar auf die schwierige Auswärts-Partie bei der TSG-Reserve. Gerade in solchen Spielen habe man in den vergangenen Jahren unnötige Punkte liegen lassen. Das soll selbstverständlich am Sonntag absolut vermieden werden, denn ansonsten wäre der angestrebte Aufstieg nicht mehr unbedingt aus eigenen Kraft machbar.

Doch das Thema Aufstieg will so Recht eh noch niemand in den Mund nehmen. Dafür gebe es auch einfach noch viel zu viele Punkte zu verteilen und einige wichtige Partien zu spielen. Im Hinspiel im Rahmen des Viktoria-Tages tag sich die damals noch von Ralf Brake trainierte Mannschaft sehr schwer und zeigte vor allem in der Defensive viel zu viele Schwächephasen. Nach großem hin und her landete man am Ende immerhin einen 5:3-Heimerfolg. Dennoch kostete der Sieg einiges an Nerven.

Dies soll Sonntag selbstverständlich vermieden werden. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung, wie vor einer Woche beim 6:1-Erfolg zu Hause über den Herzebrocker SV dürfte dem Sieg aber eigentlich nichts im Wege stehen. Schleichen sich allerdings Nachlässigkeiten und Flüchtigkeits- bzw. Konzentrationsfehler ein, so kann es eine enge Kiste werden. Schließlich hat sich die Zweite Mannschaft der TSG Harsewinkel nach mehreren Jahren im Tabellenkeller gegen den Abstieg kämpfend nun endlich gefunden und ist bislang mit der Saison sehr zufrieden.

Als Tabellen-Neunter empfängt man unsere Viktoria und steht damit deutlich besser, als zu Saisonbeginn erwartet. Zu Hause setzte es erst zwei Niederlagen, die allerdings unterschiedlicher kaum sein konnten: Während der FC Isselhorst deutlich mit 8:0 auf dem Kunstrasen gewinnen konnte, brauchte der aktuelle Tabellenführer TuS Friedrichsdorf ein Tor in der Nachspielzeit, um den 3:2-Erfolg perfekt zu machen. In den übrig gebliebenen fünf Partien daheim kassierte die TSG nur fünf Treffer. Es sollte also Vorsicht geboten sein.

Wolla Grübel will den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, fügt aber auch hinzu, dass „solche Spiele gewonnen werden müssen, wenn man Ambitionen anmelden möchte“. Und gerade deshalb wird er auch sehr wahrscheinlich mit der Sieger-Elf der Herzebrock-Partie wieder beginnen. Allerdings konnten die beiden Mittelfeldspieler Mike Dry und Fabian Pollmeier beruflich bedingt nicht voll trainieren. Auch Alexander Schwab absolvierte am Dienstag aufgrund anhaltender muskulärer Probleme im Oberschenkel nur ein leichtes Lauftraining.

Dagegen kommen Alexander Schiller und Robin Baak nach leichten Verletzungen und Trainingsrückstand wieder zurück ins Team. Will man das absolute Topspiel am kommenden Wochenende zu Hause gegen den TuS Friedrichsdorf, so muss die Partie am Sonntag in Harsewinkel unter allen Umständen gewonnen werden. So könnte man den Druck auf „Tippe“ weiter aufrecht halten und würde so einen perfekten Rahmen für das direkte Aufeinandertreffen in einer Woche sorgen.

Deshalb hoffen Trainer, Mannschaft und Vorstand auch auf zahlreiche Unterstützung der Rietberger Zuschauer, die sich mit dem Auswärtsspiel bei Harsewinkel für den Knaller in einer Woche einstimmen können. Anstoß ist wie gesagt bereits um 13 Uhr auf dem harten Kunstrasenplatz am Moddenbachstadion in Harsewinkel.

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