Grübel und Heinrich erwarten Reaktion der Ersten in Mastholte

10. Mai 2013

Irgendwie war es komisch am Mittwoch Abend, nachdem die Erste nach 17 siegreichen Spielen in Folge nicht als Sieger vom Platz ging. An das Siegen hatte man sich eigentlich ganz gut gewöhnt. Und so soll es bereits am Sonntag im kleinen Derby bei RW Mastholte II. wieder einen Dreier geben, damit die Konkurrenz um den Aufstieg erst garnicht auf die Idee kommt, doch noch mal wieder anzugreifen.

Das 2:3 gegen GW Langenberg unter der Woche hat gezeigt, dass – wie in den letzten Wochen oftmals von allen Verantwortlichen deutlichst unterstrichen – noch rein garnichts im Aufstiegsrennen entschieden ist. Die kommenden Gegner brauchen allesamt dringend Punkte gegen den Abstieg und werden somit in den Partien alles in die Waagschale werfen, um unserer Viktoria die Punkte zu stehlen.

Ein riesiger Beinbruch war die Niederlage auf der Berglage allerdings nicht, schließlich hat man immer noch sechs Zähler Vorsprung vor dem einzigen Konkurrenten TuS Friedrichsdorf. „Das Spiel sollte für alle aber Warnung genug sein. Wir dürfen kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen“, hofft Wolla Grübel auf  eine positive Reaktion der Mannschaft, wenn es am Sonntag bei RW Mastholte II. zum kleinen Derby geht.

Auch Spielertrainer Max Heinrich empfand das 2:3 nicht als Weltuntergang. „Vielleicht kam die Niederlage ja auch zum passenden Zeitpunkt. Alle dürften jetzt verstanden haben, dass es kein Selbstläufer wird“, so der Innenverteidiger, der mit seinem sechsten Saisontreffer am Mittwoch die Niederlage nicht verhindern konnte. Er erwartet ebenfalls einen Ruck durch die Mannschaft, um den Aufstieg auf der Zielgerade nicht doch noch zu verspielen.

Fünf Partien liegen jetzt noch vor der Viktoria. Zunächst geht es gegen RW Mastholte II., dann zu Hause gegen Spexard II., um dann erst auswärts bei SW Marienfeld II. anzutreten. Im letzten Heimspiel der Saison gastiert der Gütersloher TV am vorletzten Spieltag an der Berglage. Zum Saisonabschluss reist man zum Aufsteiger SCW Liemke. Und da alle Gegner bis auf den GTV noch akut abstiegsgefährdet sind, sollte die Konzentration noch einmal hochgeschraubt werden.

In Mastholte erwartet die Viktoria am Sonntag um 15 Uhr ganz sicher ein schwieriges Spiel mit Derby-Charakter. Zwar wird der Drittletzte wohl keine Verstärkung aus dem Westfalenliga Team bekommen, hat mit Andreas Klaassen aber einen Rückkehrer im Team, der nach seinem Kreuzbandriss wiedererstarkt zurück gekehrt ist und schon die ein oder andere Bude markieren konnte.

Dennoch wird die Erste mit breiter Brust an die Brandstraße reisen, denn man will die Niederlage gegen Langenberg schnell wieder vergessen machen, um das Ziel Aufstieg weiter voran zu treiben.

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