Heinrichs Traumtor sichert verdienten Punkt der Ersten

1. Dezember 2013

Mit unglaublich toller Moral hat die Erste Mannschaft am Sonntag Nachmittag dem Tabellen-Dritten FC Stukenbrock ein 2:2 Unentschieden abgetrotzt. Trotz zweimaligem Rückstand (32./63. Minute) holte man sich am Ende durch die Tore von Paul Suchy (47.) und Max Heinrich (88.) einen absolut verdienten Punkt.

Während die Gäste in den ersten fünf Minuten versuchten, das Heft in die Hand zu nehmen, ohne aber dabei nur ansatzweise gefährlich zu werden, kamen unsere Jungs immer besser ins Spiel. Lediglich einmal konnte man von einer Torannäherung sprechen, als Kevin Kröger weit links vorbei schoss (6.). Danach war es aber die Viktoria, die mehr und mehr Herr im eigenen Haus wurde und sich auch die ein oder andere Chance erspielte.

Daniel Uhland fehlte nach 13 Minuten allerdings die Präzision, als er frei durch aufs Tor der Gäste zulief und vergab. Nur sechs Minuten später schoss Alex Schiller knapp rechts am Tor vorbei. Nach 23 Minuten lag der Ball dann aber durch Uhland im Tor – wurde aber wohl korrekt vom Schiedsrichter wegen einer Absteisstellung nicht gegeben.

In Mitten der Rietberger Drangphase, in der man den Gegner im Griff hatte, konterte der FCS unsere Blau-Weißen stark aus und ging durch Mirco Westermeier in Führung, der eine Vorlage von Tobias Wiens mit links ins lange Eck schlenzte. Zwar kam Uhland auf Rietberger Seite zwei Minuten später bei einem langen Ball nur einen Schritt zu spät, doch Stukenbrock hatte das Geschehen bis zum Halbzeitpfiff unter Kontrolle.

Nach der Halbzeitansprache kam Rietberg gut aus der Kabine und durfte nur drei Minuten nach Wiederanpfiff schon jubeln: Bei einem mustergültigen Angriff bediente Alex Schiller den aufgerückten Paul Suchy, der mit einem trockenen Rechts-Schuss den Ausgleich erzielte. Keine 120 Sekunden später hätte Dennis Grübel die Führung erzielen müssen, schloss aus fünf Metern aber viel zu lasch ab.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem es hin und her ging. Stukenbrock war vor allem im Mittelfeld sehr präsent und zeigte, warum sie zu den Favoriten um den Aufstieg mit genannt werden müssen. Tobias Wiens hatte nach einer Stunde bereits die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber im eins-gegen-eins an Dirk Siemann. Beim folgenden Freistoß, der beim Klärungsversuch verursacht wurde, war Siemann aber machtlos, als der Ball an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte.

Die Viktorianer rannten nun an, machten damit aber auch Platz für Gäste-Konter, die aber allesamt recht harmlos blieben. Denis Molliqaj wurde geblockt (76.), Wadim Reger zielte knapp drüber (78.) – und so musste ein Standard den verdienten Ausgleich bringen: Max Heinrich zirkelte einen Freistoß von der linken Außenseite traumhaft an den langen Innenpfosten und sorgte so für riesen Jubel an der Berglage.

In der Schlussminute hätte man sogar erneut jubeln können: Nach einer Kopfballverlängerung von Daniel Uhland spielte Stukenbrocks Paul Ratke den Ball im Strafraum klar mit der Hand, doch die Pfeife von Schiedsrichter Bhattin Oezdem blieb stumm. Da Wadim Reger den Ball im Nachschuss auch nicht unterbringen konnte, war kurz darauf Schluss und der Punktgewinn unter Dach und Fach gebracht.

„Den Ball trifft Max natürlich überragend. Damit belohnen wir uns für eine starke Leistung“, war der sportliche Leiter Wolla Grübel mit der Leistung der Viktoria absolut zufrieden. Auch Siegtorschütze Max Heinrich freute sich über den Punkt. „Auch wenn heute vielleicht sogar mehr drin war, ist der Punkt absolut in Ordnung“, stellte Heinrich die Moral der Viktoria heraus.

Kommenden Sonntag endet die Hinrunde der Bezirksliga, Staffel 2 mit der Auswärtspartie beim FSC Rheda. Ein Sieg ist dann aber schon fast Pflicht, will man sich von der Abstiegszone absetzen. Stand heute ist der Vorsprung vor einem der vier Abstiegsränge nämlich nur drei Zähler.

(Foto: Henrik Martinschledde)

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