Jawoll! Viktoria grüßt nach 3:2 über Friedrichsdorf als Spitzenreiter

28. März 2013

„Spitzenreiter, Spitzenreiter – Hey, Hey“, jubelte die große Spielertraube der Viktoria, als der starke Schiedsrichter Cedric Kras das Spitzenspiel nach 95 hitzigen, aber hochklassigen Minuten abpfiff. Die Erste kämpfte den alten Spitzenreiter TuS Friedrichsdorf mit 3:2 nieder und grüßt nun selber vom Platz an der Sonne.

Von Beginn an hatten unsere Blau-Weißen das Spiel in der Hand und bestimmten das Geschehen. Und so dauerte es auch nur bis zur siebten Minute, ehe Selcuk Sama gekonnt per Drehschuss zur frühen Viktoria-Führung traf. Auch danach war Rietb erg spielbestimmend und ließ die Gäste mit klugem Pressigen kaum aus der eigenen Hälfte. Allerdings fehlte es im Angriff an der Genauigkeit, sodass einige gute Gelegenheiten ungenutzt blieben. Die größte hatte Mike Dry, der in der 19. Minute an der Latte scheiterte.

Warum auch immer gaben unsere Jungs nun aber das Spiel völlig aus der Hand und ließen Tippe ein ums andere Mal gefährlich in Richtung Strafraum kommen. Aus einer Standardsituation erzielte Cemal Karaaarslan in der 33. Minute den Ausgleich für die Grün-Weißen. Per direktem Freistoß drehte Hakan Karaarslan mit dem Pausenpfiff das Spiel und stellte damit den Spielverlauf etwas auf den Kopf.

Mit viel Wut im Bauch und zwei neuen Leuten (Mike Dry für Robin Baak und Kosta Gemitzoglou für Alexander Schwab) kamen unsere Viktoria-Kicker aus der Halbzeitansprache und erspielten sich nun Chance um Chance. Selcuk Sama zielte alleine drei Mal (51., 58., 62.) knapp vorbei. Nach einem Standard und Schuss von Anthony Eviparker klärte Gäste-Stürmer Robert Kotzott auf der eigenen Torlinie mit der Hand – folgerichtig gab es Rot und Strafstroß für Rietberg. Kapitän Max Heinrich übernahm Verantwortung und traf zum mittlerweile hochverdienten Ausgleich (64.).

Friedrichsdorf kam nun kaum noch aus der eigenen Hälfte und versuchte eher, tief stehend mal den ein oder anderen Konter zu setzen. Doch die starke Innenverteidigung um Heinrich und Ewers stand ebenso sicher, wie die Außen Lukas und Paul Suchy. Rietberg boten sich nun zahlreiche 100-prozentige Chancen, doch es bedurfte der Einzelleistung von Wadim Reger, um nach 76 Minuten erneut in Führung zu gehen.

Gekonnt ließ man nun Gegner und Ball laufen und musste nur noch in den Schlussminuten ein wenig zittern. Wie eine Erlösung wirkte da der Abpfiff, der damit den Sprung an die Tabellenspitze bedeutet. Am Montag haben unsere Berglage-Fußballer dann die Möglichkeit, mit einem Sieg im Nachholspiel bei TSG Harsewinkel II. den Vorsprung auf fünf Punkte auszubauen – von einer Vorentscheidung kann aber aufgrund der vielen noch ausstehenden Spiele keine Rede sein!

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