Knapper Sieg in Isselhorst reicht zum Ausbau der Tabellenführung

21. April 2013

Der Fluch ist gebrochen, der Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut! Mit einem knappen und sicherlich auch glücklichen 1:0-Auswärtserfolg beim FC Isselhorst konnte die Tabellenführung dank des Ausrutschers vom TuS Friedrichsdorf auf sieben Zähler ausgebaut werden. Das Tor des Tages in Isselhorst erzielte Anthony Eviparker (81.).

Gegen die drittbeste Abwehr der Liga taten sich unsere Blau-Weißen sehr schwer. Das lag aber nicht nur an der guten Defensiv-Arbeit der Gastgeber, sondern auch am fehlenden Spielwitz und den Ideen im eigenen Spielaufbau. Viele lange Bälle und Unkonzentriertheiten folgerten in unnötige Ballverluste, mit denen der FCI aber auch nicht so wirklich etwas anfangen konnte. Den ersten Warnschuss gab Mike Dry ab, der nach 16 Minuten einen Freistoß auf das Gehäuse drosch.

Die Viktoria hatte deutlich mehr vom Spiel, doch wirkliche Chancen blieben aus. So dauerte es bis zur 31., ehe Kosta Gemitzoglou per Kopfball die erst zweite wirklich Chance hatte. Da man hinten zwar nicht sehr sicher, aber dafür konsequent klären konnte, blieben die Gastgeber ebenfalls ohne nennenswerte Offensiv-Aktion. Die größte Rietberger Gelegenheit vergab Anthony Eviparker, der einen zu kurzen Rückpass nicht am Torhüter vorbei legen konnte (38.). Kurz vor der Pause hatte man Glück, dass ein Heber der Jonscher-Elf an der Latte landete.

Nach dem Seitenwechsel wurde Isselhorst stärker, merkten sie doch, dass bei unseren Viktorianern die Spielfreude der letzten Wochen fehlte. Schon früh versuchte man es mit langen Bällen, die aber allesamt postwendend zurück kamen. In der 60. Minute wäre dies fast bestraft worden, doch der Isselhorster Stürmer scheiterte mit einem schwachen Heber freistehend an Philipp Lüningschrör im Tor der Viktoria.

Und so musste eine Standard-Situation her, um den glücklichen Führungstreffer zu erzielen: Nach einer Flanke setzte Anthony Eviparker den Kopfball an den Innenpfosten, um den Abpraller im Liegen über die Linie zu bugsieren (81.). Der Jubel war groß, doch die Uhr hatte noch einiges zu bieten. Und so musste bis zum Schluss um den Sieg gezittert werden, der nach spannenden, hart umkämpften 94 Minuten perfekt war. Es war der erste Sieg der Viktoria in Isselhorst seit dem Aufstieg 2005/2006.

Groß war die Freude auch, als die gute Kunde aus Langenberg kam. Dort konnte der Tabellen-Zehnte GW Langenberg dem ärgsten Verfolger TuS Friedrichsdorf beim 3:3 einen Punkt abknöpfen. Damit wächst der Vorsprung unserer Jungs auf sieben Punkte auf den zweiten Tabellenplatz. „So langsam sieht es gut aus. Aber noch sind acht schwere Spiele zu spielen, da dürfen wir uns keine Fehler oder Leichtsinn erlauben“, freute sich Wolla Grübel über den wichtigen Schritt, um gleichzeitig aber schon den nächsten Gegner TuR Abdin Gütersloh im Hinterkopf zu haben.

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