Kreis-Derby in Friedrichsdorf mit besonderen Voraussetzungen

8. Mai 2015

„Rietberg gegen Tippe war schon in der Kreisliga A etwas Besonderes“ – Viktorias sportlicher Leiter Wolla Grübel freut sich genauso wie das gesamte Team um Trainer Tim Brinkmann auf die Partie am Sonntag in Friedrichsdorf. Während man in der Kreisliga A 2013 als direkte Konkurrenten um den Aufstieg spielte, sind die Vorzeichen Stand 2015 etwas anders: Während unsere Viktoria wohl nun ein gutes Polster nach unten hat, steckt „Tippe“ mittendrin im Abstiegskampf. Da will die Mannschaft um den Ex-Viktorianer Selcuk Sama aber schnellstens raus.

Zum Start der Rückserie galt der Gastgeber schon fast als sicherer Absteiger. Mit gerade einmal acht Zählern rangierte die Elf von Trainer-Legende Siggi Meyer auf dem letzten Platz – bereits sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer. Doch „Tippe“ hat sich in der Rückrunde nicht nur gut verstärkt, sondern sich selbst auch als Mannschaft gefunden. Zwar liegt sich auch vor dem 25. Spieltag noch auf einem Abstiegsrang, aber bereits mit Tuchfühlung zum unteren Tabellen-Mittelfeld. Somit dürfte die Brinkmann-Elf am Sonntag ein heißer Tanz erwarten – und Selli mittendrin.

Der Stürmer, der zuvor sechs Jahre für unsere Viktoria auf Torejagd ging, spielt seit der Rückrunde in Friedrichsdorf und konnte sich ganz ordentlich integrieren. Doch der Blick von Tim Brinkmann, Co-Trainer Dirk Siemann und der Mannschaft geht am Sonntag auf die eigene Leistung. „Nachdem erhofften Befreiungsschlag am Sonntag gegen Aramäer, erwarten wir eine heiße Nummer, bei der jeder an seine Grenze gehen muss“, erwartet Wolla Grübel einen hochmotivierten und aggressiven Gegner. „Friedrichsdorf steht mit dem Rücken zur Wand, hat aber die Qualität, da unten rauszukommen“, so der sportliche Leiter.

In der Tat verlangten die Friedrichsdorfer unserer Viktoria im Hinspiel alles ab, als man früh hinten lag und Dominic Höfel erst vier Minuten vor dem Ende der Siegtreffer gelang. Bis auf den erkrankten Felix Brokbals sind wieder alle Mann an Bord. „Wir wollen versuchen, noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle gutzumachen“, gibt Grübel die Marschrichtung vor, warnt aber im gleichen Atemzug vor den wiedererstarkten Gastgebern.

„Unser großes Plus ist in jedem Fall die Abwehr, auf die wir bauen können. Trotz Platz acht haben wir immer noch die drittbeste Defensive der Liga“, wird man sich hoffentlich auch am Sonntag um 15 Uhr auf die Defensive verlassen. Wenn die Offensive dann ähnlich konzentriert und spielfreudig zur Werke geht, wie in der zweiten Hälfte gegen Aramäer, dann kann der zweite Sieg 2015 folgen. Schiedsrichter der Partie ist Klaus Muenstermann von der SG Oesterweg.

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