Kreisderby gegen Wiedenbrück II. – Lazarett lichtet sich nur ein bisschen

20. September 2013

Das Verletzten-Lazarett der Ersten Mannschaft scheint sich ein kleines bisschen zu lichten. Während Lars Wimmelbücker seinen Magen-Darm-Infekt überstanden hat und auch Lukas Suchy aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, fällt mit Lukas Ottemeier nun ein anderer Spieler aus. Der A-Jugendliche wird am Sonntag im Kreisderby an der Berglage gegen den SC Wiedenbrück 2000 II. nicht zur Verfügung stehen. Eine Bänderverletzung im Sprunggelenk setzt ihn erst einmal außer Gefecht.

„Ich hoffe, dass die Seuche an Ausfällen bald vorbei ist“, wirkt Spielertrainer Max Heinrich ob des großen Verletzungspechs der Viktoria ein bisschen gefrustet. Das liegt aber vor allem auch daran, dass auch er erneut länger ausfallen wird, nachdem der Muskelfaserriss in der Wade erneut aufgebrochen ist. Bislang stand Heinrich lediglich am vierten Spieltag in Leopoldshöhe und beim Pokalspiel gegen TuR Abdin Gütersloh auf dem Platz.

Doch Jammern nutzt nichts, zumal die Tabellensituation für die Erste Mannschaft trotz der vielen Ausfälle deutlich besser ist, als man es hätte erwarten können. Nach dem fünften Spieltag liegt man überraschend nur drei Zähler hinter dem Tabellenführer FC Stukenbrock – ebenfalls ein Aufsteiger und damit Bezirksliga-Neuling. Die Aufgabe am Sonntag um 15 Uhr daheim auf der Berglage gegen die Regionalliga-Reserve des SC Wiedenbrück 2000 dürfte aber erneut eine schwierige Angelegenheit werden.

Max Heinrich ist aber optimistisch und hofft, dass man an die Leistungen gegen Canlar anknüpfen kann. „Wenn wir weiter hart arbeiten, wird der Knoten beim Tore schießen schon platzen und dann haben wir auch eine gute Chance, gegen Wiedenbrück II. zu gewinnen“, hofft er auf die Initialzündung in der Offensive. Schließlich erzielte man bislang lediglich sieben Treffer in fünf Partien – Daniel Uhland ist dabei der einzige, der zwei Mal einnetzen konnte. Dem gegenüber steht aber auch die – wie im letzten Jahr – beste Abwehr der Liga, die mit vier Gegentreffern die wenigsten der Bezirksliga zuließ. Trotz zahlreicher Umstellung! Trotz Verletzungspech!

Am Sonntag kommt mit dem SC Wiedenbrück aber eine erneut spielstarke Mannschaft zur Berglage. Der Tabellen-Nachbar (4.) hat ebenfalls zehn Punkte auf dem Konto und bereits zwölf Treffer erzielt. Allerdings stand die Defensive nicht immer sattelfest, sodass man bereits sieben Gegentreffer hinnehmen musste. „Wiedenbrück II. ist ein sehr junge Truppe, die für mich mit zu den Favoriten der Liga gehören“, lobt Heinrich den Gast, der in seinen Augen nur sehr unglücklich die wenigen Punkte bisher abgegeben hat. „In den beiden Spielen waren sie immer die bessere Mannschaft“.

Dementsprechend sollte die Mannschaft vor der Aufgabe gewarnt sein und von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Mit einem Sieg könnte man ein weiteres Ausrufezeichen setzen und dem Spitzenreiter auf dem Fersen bleiben. Schließlich will man mit zwei erfolgreichen Spielen an diesem Wochenende gegen Wiedenbrück und sieben Tag später beim TSV Schötmar eine optimale Ausgangslage schaffen, sodass die Partie im Rahmen des Oktoberfestes auf der Berglage am 3. Oktober gegen den VFB Schloß Holte zum absoluten Spitzenspiel wird.

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