„Es gab keine zweite Wahl, als in Rietberg zu spielen“

22. Juni 2012

Ab heute wollen wir Euch regelmäßig einige der Neuzugänge der Ersten Mannschaft vorstellen, um die Sommerpause sinnvoll zu füllen. Beginnen wollen wir mit dem vom Namen her prominentesten Neuzugang, Max Heinrich, der vom Delbrücker SC aus der Westfalenliga zur Viktoria stößt. Im Interview erzählt er über die Situation drei Ligen herunter zu gehen, Schiedsrichter-Assistenten und seine mögliche Rolle in der neuen Mannschaft.


Wenn man „Max Heinrich“ sagt, kann im Kreis Gütersloh eigentlich jeder etwas damit anfangen. Schließlich hast du vor allem beim FC Gütersloh einen positiven Stempel hinterlassen. Was hat dich letztlich dazu bewogen, nach Rietberg zu kommen?

Hauptgrund ist sicherlich meine neue Arbeitsstelle, die in Rietberg Ihre Zentrale hat. Da die Viktoria mir geholfen hat, die Stelle zu besorgen, gab es für mich eigentlich keine zweite Wahl, als in Rietberg zu spielen, im mich so bei den Leuten zu bedanken, die mir dabei geholfen haben.

In wieweit war auch das neue Konzept der Viktoria mit ausschlaggebend?

Sicherlich habe ich das neue Konzept durch Wolla Grübel ein bisschen kennengelernt und es auch für interessant empfunden. Aber der Hauptgrund war sicherlich die Arbeitsstelle.

Hand aufs Herz: Drei Ligen runter – das ist doch nie einfach oder?

Für mich ist es das erste Mal das ich drei Ligen runter gehe, aber einfach war und ist das bestimmt nicht. Ich kann mir vorstellen, dass für mich ein neuer Fußballabschnitt beginnt. Wie man hier Fußball spielt, das ganze drum herum usw.

Du wirst mit 27 Jahren zu den älteren Spielern in der Mannschaft gehören. Siehst Du Dich da direkt als Leader in der Mannschaft?

Ich denke das kommt von ganz alleine, da ich aus einer höheren Liga komme und schon ein bisschen Erfahrung habe. Da kann ich den jungen Leuten und der Mannschaft sicherlich ein bisschen helfen und unterstützen.

Wird es für dich schwer sein, sich an den Fußball zu gewöhnen, der in der Kreisliga A mit Sicherheit langsamer ist, als in der Westfalenliga?

Ich denke eine kleine Eingewöhnungsphase werde ich schon brauchen, bis ich das Spiel in der Kreisliga verstanden habe. Ein großer Unterschied wird sicherlich auch der Schiedsrichter sein. Ich hab in der C-Jugend glaub das letzte mal ohne Linienrichter gespielt. Das wird schon eine große Umstellung werden, aber ich hoffe, dass ich das schnell schaffe.

Mit Sicherheit kennst Du den Kader ja schon ein bisschen, oder? Welche Ziele steckst Du Dir persönlich mit dem Team, auch langfristig?

Ich konnte bislang leider noch kein Spiel sehen von der Mannschaft, daher kann ich nicht viel dazu sagen. Aber ich glaube schon, dass wir eine gute Truppe haben, die um Platz eins mitspielen wird.
Sicherlich möchte mit der Mannschaft aufsteigen und dann muss man mal gucken, wie es sich alles entwickelt. Im Fußball kann man nie langfristig planen, dafür passiert da zu viel.

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