Nach 8 Minuten schon 0:2 – Zweite verliert zu Hause

12. September 2010

Gerade einmal acht Minuten waren gespielt, da lag die 2. Mannschaft im Derby gegen GW Varensell bereits mit 0:2 hinten. Zur Halbzeitpause stand es gar 0:3. In der zweiten Halbzeit kam die Aufholjagd ein bisschen zu spät und so konnte nur noch Tobias Hollenbeck (81.) verkürzen. Mit Davin Barkey, Sergej Wernergold und Daniel Stoltz mussten darüber hinaus auch noch drei Spieler verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Schlechter hätte der Spieltag für die „Zwote“ garnicht starten können: Irgendwie schienen alle noch seelisch im Bett zu sein, musste Dietmar Kaniß doch bereits nach vier Minuten zum ersten Mal hinter sich greifen. Leider übersah der Schiedsrichter hierbei die klare Abseitsstellung des Torschützen. Weitere vier Minuten später erzielten die Grün-Weißen mit ihrem zweiten Angriff das zweite Tor: Ein Angriff über die linke Seite wurde von der Grundlinie aus mustergültig in die Mitte gelegt und der völlig freistehende Varenseller Stürmer hatte leichtes Spiel, Dietmar zum zweiten Mal zu überwinden.
Nach dem kurzen Schock entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Chancen hüben wie drüben. Leider nahmen auch die vielen Nickligkeiten auf beiden Seiten zu, die durch die vielen Zwischenrufe der Zuschauer noch mit angestachelt wurden. Gerade als man sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt hatte, schlug Varensell erneut zu und erhöhte auf 3:0 (39.). Dieses mal mit der gütigen Mitarbeit von Daniel Stoltz, der eine scharf herein gebrachte Flanke unglücklich ins eigene Tor ablenkte und Torhüter Diddi keine Chance ließ.

Nach der 15-minütigen Pause wirkte die „Reserve“ mal wieder wie ausgewechselt. Nun ließ man Gegner und Ball laufen und erarbeitete sich zahlreiche gute Chancen. Allerdings war man nun auch anfälliger für Konter, die Dietmar Kaniß allerdings allesamt überragende entschärfte. Die größte Chance zum Anschlusstreffer vergab Mehmet Elveren, der einen satten Schuss aus 20 Metern an den Pfosten setzte. Kurz darauf machte es Tobias Hollenbeck allerdings besser und schlenzte die Kugel mit viel Gefühl in den Knick (80.). Da sich Daniel Stoltz in dieser Szene allerdings vermutlich einen Muskelfaserriss zuzog und Coach Dirk Stoltz schon drei mal gewechselt hatte, mussten die Jungs zu zehnt zu Ende spielen. Das 2:3 lag trotzdem in der Luft, sollte allerdings nicht mehr fallen. Die größte Möglichkeit dazu vergab Daniel Scholz, der erfreulicherweise nach monatelanger Verletzungspause wieder spielen konnte.

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