NW setzt die Lupe an – Die Favoriten 2011 / 2012 im Check

25. Juli 2011

Die heimische Lokalzeitung Neue Westfälische hat die Spannung für die neue Kreisliga A-Saison erkannt und alle vermeintlichen Favoriten beim Trainingsauftakt besucht. Nicht wirklich überraschend: Alle zuständigen Trainer sehen Viktoria Rietberg, FC Isselhorst, TSG Harsewinkel und Absteiger TuS Friedrichsdorf in der Favoritenrolle. Viktoria-Coach Ralf Brake zählt allerdings auch den Gütersloher TV zum erweiterten Kreis der Apsiranten. Viktoria-Fussball.de fasst die Berichte der NW zusammen.

Absteiger Friedrichsdorf will sofort wieder hoch

Trainer-Urgestein Siggi Meyer scheint den Abstieg schon gut verdaut zu haben. Denn seine Zielformulierung klingt eindeutig: „Wir wollen uns gleich oben festsetzen“, lautete seine Devise gegenüber der NW. Um die gesteckten Ziele auch in die Tat umzusetzen, verpflichtete „Tippe“ punktuell einige Spieler. So kommt unter anderem Muammer Pehlivan (30) von Bezirksligist Türk Sport Bielefeld. Ebenfalls neu im Kader sind aber auch Kevin Dickhoff (eigene A-Jugend) , Henrik Kaufmann (2. Mannschaft), Kai Röbling (eigene A-Jugend) und Jakob Bulut (TV Gütersloh A-Jgd.).

Da der Kader aber auch aufgrund der Abgänge von Leistungsträgern wie David Jedra (TSG Harsewinkel), Tolga Karaarslan (SC Peckeloh) oder Marius Koch (Karriereende) an Qualität verloren hat, wird man sehen, ob es mit dem direkten Wiederaufstieg klappt.

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Platz zwei soll bei Isselhorst nicht das erneute Ziel sein

Nur knapp musste sich der FC Isselhorst in der vergangen Saison dem VFB Schloß Holte im Kampf um den Aufstieg geschlagen geben. Umso motivierter geht die Mannschaft von Trainer Helmut Jonscher in die neue Spielzeit. „Der Aufstieg ist eindeutig unser Ziel“, ließ er gegenüber der NW beim Aufgalopp verlauten. Demnach auch eine klare Kampfansage gegenüber den Konkurrenten. Glücklicherweise konnte nahezu der gesamten Kader zusammen bleiben. Lediglich drei Spieler verließen den Verein.

Dafür verstärken mit Santos Daionott (TSV Rüthen A-Jgd.), Julian Humbert (FC Gütersloh A-Jgd.), Kerim  Orhan (TSG Harsewinkel), Marco Reineke, Matthias Pendzialek (FC Gütersloh A-Jgd.), Nils Berndt (SC Verl A-Jgd.) und Lars Müller (FSC Rheda A-Jgd.) gleich mehrere junge Spieler die Mannschaft. Allerdings erhofft sich Jonscher, dass sich mehr Spieler in die Torschützenliste eintragen, als nur Benjamin Müller und Tim Adam, die in der vergangenen Spielzeit mit jeweils 25 Treffen für Furore sorgten. Der FCI dürfte als klarer Favorit in die neue Saison gehen.

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Tiefstapelei bei der TSG – Rang drei bis fünf ausgegeben

Martin Simov und seine TSG Harsewinkel mussten im Endspurt um den Aufstieg 2011 dem dünnen Kader Tribut zollen und verlor früh den Anschluss. Aus diesem Fehler hat man aber anscheinend gelernt und gleich elf neue Spieler verpflichtet. Da auch nur zwei Spieler (Stamatis, Berg) den Verein verlassen haben, steht Simov nun ein Kader mit mehr als 20 Spielern zur Verfügung. Dennoch reicht der Coach die Favoritenrolle gerne an die anderen Teams weiter und gibt Bescheiden wie er ist Platz drei bis fünf als Saisonziel aus.

Wichtiger als der Aufstieg sei die Integration der A-Jugendlichen Maik Urbatzka, Emre Kaya und Levin Dziol. Aber auch von den anderen Neuzugängen Simon Reiker (SW Marienfeld II.), David Guillebon (SW Marienfeld A-Jgd.), Santoro Pellegrino (SW Marienfeld II.), Tim Schmitz (SW Marienfeld II.), Dominik Schulze (Aramäer Gütersloh), Hayati Orhan (Viktoria Rietberg), David Jedra (TuS Friedrichsdorf) und Frederik Leege (Victoria Clarholz II.) erhofft man sich weitere Impulse. Das ausgegebene Ziel dürfte somit eher Tiefstapelei sein.

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Fazit

Es dürfte ein erneut spannendes Rennen um den einen Aufstiegsplatz geben. Glaubt man den Worten von Ralf Brake, könnten es dank dem TV Gütersloh sogar einen Fünfkampf geben. Abzuwarten bleibt allerdings, ob Friedrichsdorf sich wirklich vom Abstieg nach elf Jahren erholt hat und ob der GTV die starken Leistungen der Rückrunde erneut abrufen kann. In jedem Fall wird es wohl bis zum Ende spannend bleiben. Ein Durchmarsch einer einzelnen Mannschaft ist eher nicht zu erwarten.

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