„Rietberger in Rietberg“ – A-Jugend als bestes Beispiel

12. September 2012

Das Fußball-Jahr 2012/2013 – es soll der Beginn eines erfolgreichen Geschichts-Abschnittes werden, den die Fußballer des TuS Viktoria Rietberg bestreiten. Hierbei liegt der Fokus aber ganz sicher nicht nur auf sportlichen Aspekten, sondern vor allem auf neue Strukturen, neuem Leitbild und neuem Konzept. Absolutes Vorbild für das neue Konzept ist dabei die diesjährige A-Jugend der Viktoria.

Bereits im Winter diesen Jahres waren die neuen Strippenzieher der Viktoria mit den Amtsinhabern und ehemaligen Führungsmitgliedern zur Wochenend-Tagung in der Willi Weyer Sportschule in Hachen, um sich die oft zitiert und genannten Fakten der bis dato eingebrannten und eingestaubten Strukturen auf den Punkt zu bringen und neue Wege einzuleiten. Denn das war absolut notwendig. Wenn man sich die Entwicklungen der letzten Monate seit diesem Wochenende anschaut, so kann die Viktoria schon jetzt mit Stolz zurück blicken.

Neben einem neu aufgestellten und leicht verjüngten, aber vor allem erweiterten Vorstand, wurde mit Wolla Grübel ein sportlicher Leiter installiert, der die nötige Erfahrung mitbringt, um einen vergleichbar kleinen Verein, wie es Viktoria Rietberg (noch) ist, nach vorne zu bringen. Auch der Sportplatz Berglage hat sich positiv verändert: Nicht nur, dass das Sportheim in Eigenregie und mit „Mitglieder-Händen“ renoviert wurde, konnte die Bandenwerbung rund um die Grünfläche auf den neueste Stand gebracht und in großen Teilen erweitert werden.

Doch leider wird in diesen Tagen schon sehr deutlich, dass der Erfolg eines Vereins leider zu großen Teilen an den Ergebnissen auf dem Platz gemessen wird. Bereits nach der ersten Niederlage der Ersten Mannschaft gegen den TuS Friedrichsdorf hörte man von einigen Seiten Unverständnis und Unbehagen. Schließlich habe man doch so viel „investiert“. Und das ist auch nicht von der Hand zu weisen, denn die Viktoria hat viel „investiert“. Gemeint ist hier aber der persönliche Einsatz und ganz sicher kein Geld, wie es in der Vorstellung vieler ausgemalt wird.

Und als positives Beispiel der Investitionen, die man im Lager des TuS Viktoria Rietberg in den vergangenen Wochen und Monaten getätigt hat ist neben der tollen Erkenntnis, dass man immer noch mehr als zehn Jugend-, sowie drei Seniorenmannschaften melden konnten und diese mit mindestens je zwei Trainern bestücken können, die Arbeit, die rund um die neue A-Jugend geleistet und investiert wurde.

In der Federführung um Fabian Reinkemeier, Leon Pollmeier und Jannik Vredenburg ist es gelungen, einen Grundstein des neuen Konzeptes umzusetzen: „Rietberger wieder nach Rietberg zu holen“. Dieser Grundsatz, der sich in den oberen Jugend- und in der Seniorenabteilung durchsetzen soll, hat vor allem im Aushängeschild der Jugendabteilung geklappt. Denn hier konnte fast ein kompletter Jahrgang wieder an die Berglage gelockt werden, der vor sechs Jahren den ersten Thiel-Cup Erfolg der Viktoria perfekt machte. Nach dem Triumph beim größtem Fußballturnier im Kreis Gütersloh streute es die Jungs in alle Richtungen zum FSC Rheda, SC Wiedenbrück, SC Verl, FC Gütersloh oder Arminia Bielefeld.

Doch Dank der Bemühungen der drei Hauptverantwortlichen und der tatkräftigen Unterstützung von Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr konnte man das Jahrgangsloch in der A-Jugend mit einem starken Kader stopfen, der nicht nur eine gute Saison spielen dürfte, sondern auch langfristig eine Bereicherung für die Viktoria seien dürfte. Schließlich sollen die Rietberger langsam auch an die Senioren herangeführt werden, sodass sie dem Verein noch lange viel Freude bereiten dürften.

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