Sensation perfekt: Viktoria Rietberg schlägt FCG vom Punkt

22. Oktober 2014

Halbfinale – wir kommen! Viktoria Rietberg steht überraschend im Kreispokal-Halbfinale! Dem Oberligist FC Gütersloh 2000 bot man schon in den 90 Minuten ordentlich Paroli und führte sogar mit 2:0, ehe der FCG noch zum Ausgleich kam. Nach torloser Verlängerung entschied die Viktoria das Pokalspiel am Schulzentrum im Elfmeterschießen mit 4:2.

Über 90 Minuten lang bot man dem haushohen Favoriten aus dem Heidewald-Stadion Paroli und erkämpfte sich den Halbfinal-Einzug verdient mit starker Leistung, großem Kampf und viel Leidenschaft. Im März kommenden Jahres wartet dann der Ortsnachbar aus der Landesliga, RW Mastholte in der Vorschlussrunde auf die Elf von Trainer Tim Brinkmann.

In den ersten rund 20 Minuten war der FCG klar tonangebend, hatte deutlich mehr Ballbesitz – auch, weil die Viktoria tief stehend eher auf Konter wartete. Diese wurden aber zumindest in der Anfangsphase  zu schnell vertändelt, doch auch die Gütersloher konnten mit ihrer Überlegenheit keine namhafte Torchance heraus spielen. Keeper Kevin Regenberg musste erst in Minute 17 das erste Mal einreichen und parierte stark gegen den abgefälschten Schuss von Ufuk Basdas.

So ging es zurecht mit 0:0 in Halbzeit zwei, die es in sich hatte: Rietberg legte die Scheu vor der Offensive an und spielte die Gütersloher zwischenzeitlich an die Wand. Der Führungstreffer fiel aber durch einen Standard: Alle warteten aus 20 Metern auf den Schuss von Max Heinrich, doch Mike Dry übernahm den Freistoß und knipste überragend in den linken Winkel (57.). Heiko Bonan und Dirk van der Ven wechselten umgehend die Stammkräfte Gürer, Jurez und Wieckowicz ein, doch den zweiten Treffer erzielten erneut die Viktorianer.

Nach einem beherzten Antritt über links flankte Felix Brokbals bärenstark auf den zweiten Pfosten, wo Dominic Höfel den Ball volley in die Maschen knallte (85.). Zuvor rang die Mannschaft den FCG nieder und hatte deutlich mehr vom Spiel und klare Chance – die fehlten den grün-weißen. Doch aus dem Nichts der Anschluss durch Dastin Szymanski (87.). In der Nachspielzeit fiel dann sogar der Ausgleich durch Basdas per direktem Freistoß aus 20 Metern.

So musste die Entscheidung in der Verlängerung her, in der der Pfosten zwei Mal für die aufopferungsvoll kämpfende Viktoria rettete. Auf der Gegenseite waren ebenfalls einige gute Möglichkeiten im Bereich des Möglichen, doch es fehlte die Kraft. Doch es reichte zum Elfmeterschießen, in dem die Viktoria die Oberhand behielt:

Während Max Heinrich, Lasse Fischer Riepe (FCG) und Dominic Höfel sicher verwandelten, verschoss Ufuk Basdas. Mike Dry stellte auf 3:1, ehe Kevin Regenberg den nächsten Strafstoß der Gäste hielt. Paul Suchy schoss zwar seinen Strafstoß an die Latte, Simon Schubert traf, doch dann behielt Denis Molliqaj die Nerven und sorgte somit für die Entscheidung.

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