Viktoria besiegt Westerwiehe 2:1 – Zweite verliert in Druffel 1:2

11. Mai 2011

Viktoria Rietberg  – Germania Westerwiehe 2:1 (1:1)

Noch lange nach Spielschluss wurde noch heftigst über diese Begegnung der Alt Herren gesprochen. Auf Rietberger Seite ärgerte man sich über den Einsatz des Bezirksligaspielers Walter Mickenbecker. Die Westerwieher haderten dagegen mit der Schiedsrichterentscheidung aufgrund eines nicht gegebenen Handelfmeters. Aber glücklicherweise wurde auch Fußball gespielt.

Mit breiter Brust gingen die Alt Herren Kicker der Viktoria in die Partie. Schließlich wollte man dem ewigen Rivalen endlich mal drei Punkte abknöpfen. Nach dem mäßigen Auftakt und dem 0:0 zu Beginn gegen GW Varensell war man nun gewillt, die ersten Zähler einzufahren. Doch die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die mit dem agilen Walter Mickenbecker immer wieder für gute Aktionen sorgen konnten, die zunächst noch ungenutzt blieben. Der Offensivfußball der Germania wurde aber nach zwölf Minuten mit der Führung belohnt: Viktoria-Verteidiger Ralf Wilhelmstroop hatte einen Total-Blackout im Strafraum (um es vorweg zunehmen: er machte seinen Fehler wieder gut!), servierte Westerwiehes Matthias Stolper den Ball auf dem Silbertablett und dieser traf im Fallen zum 1:0. Die Rietberger zeigten sich nur kurz geschockt und fingen dann endlich an, Fußball zu spielen. Doch zunächst fehlte die Konzentration im Abschluss: Ralf Wilhelmstroop drosch den Ball aus zehn Meter über den Kasten (19.), Sascha Pülke traf freistehend nur den Pfosten (26.). Doch nach einer Gäste-Ecke schaltete man schnell um, Markus Rübbelke schickte Naim Laci und der Stürmer lupfte den Ball gekonnt über den heraus eilenden Germanen-Keeper zum Ausgleich.

Nach der Halbzeit und der Herausnahme von Walter Mickenbecker lief bei Westerwiehe fast garnichts mehr zusammen. Statt sich auf das eigenen Spiel zu konzentrieren haderte man lieber mit dem Schiedsrichter und wurde promt bestraft: Nach einem langen Diagonalball war die Murmel vom Torhüter der Gäste eigentlich schon geklärt, doch Ralf Wilhelmstroop setzte nach und brauchte den Ball nur noch ins leere Gehäuse schieben. Die Rietberger stellten sich nun hinten rein und ließen fast ausschließlich lange Bälle zu. Zwar konnten die Westerwieher damit immer wieder Druck und Gefahr aufbauen, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Aufregung gab es dann aber gut 15 Minuten vor dem Ende, als das Spielgerät nach einer Flanke auf dem holprigen Boden komisch auftickte und Viktoria-Verteidiger Jürgen Klein im Strafraum an den Arm sprang. Eine klassische „kann-aber-muss-nicht“-Situation, die Schiedsrichter Fabian Reinkemeier als unabsichtlich und nicht kontrolliert wertete und das Spiel trotz großer Prosteste laufen ließ. Nun war das große Fallen ausgebrochen: Erst versuchte es Naim Laci mit einer Schwalbe (58.), dann fielen zwei Westerwiehe wie vom Blitz getroffen im Strafraum (62./67.). Doch der Pfiff blieb zurecht aus. Die Gäste drängten zwar deutlich auf den Ausgleich, aber die eigene Abschlussschwäche brachte die Westerwieher um den aufgrund der Schlussphase eigentlich verdienten Punkt.

SG Druffel – Viktoria Rietberg II. 2:1 (0:0)

Die zweite Mannschaft von Viktoria Rietberg konnte sich am Mittwoch Abend nicht aus dem Tabellenkeller und der Abstiegsregion befreien. Gegen den Ortsnachbarn aus Druffel verlor man trotz Führung noch mit 1:2 und bleibt damit weiter im Abstiegskampf der Kreisliga B.

In einer offenen ersten Hälfte hatten beide Mannschaften nach kurzem Abtasten ihre Möglichkeiten. Doch sowohl hüben wie drüben fehlte es an der letzten Konzentration beim Abschluss. Die Rietberger versuchten es immer wieder mit Erfolg, ihren schnellen Stürmer Sergej Wernergold zu schicken. Doch auch er war im Abschluss nicht kaltschnäutzig genug und scheiterte ein ums andere Mal am Druffeler Torhüter. Da auch die andern Akteure auf dem Rasen nicht anscheinend kein Zielwasser getrunken hatten, ging es ohne Tore in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang blieb es weiter spannend. Ein Treffer lag auf beiden Seiten in der Luft. Doch selbst der Führungstreffer der Rietberger durch Sergej Wernergold reichte nicht zum Sieg, da die Druffeler in den Schlussminuten zwei individuelle Fehler in der Rietberger Hintermannschaft nutzten, um die Partie zu drehen und für sich zu entscheiden.

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