Strenge-Cup – Erfolg von 2009 im Jahr 2011 wiederholbar?

2. März 2011

Am gestrigen Abend ist die Vorrunde für den Strenge-Cup (ehemals Thiel-Cup), der vom 27. bis 29. Mai 2011 stattfinden wird, in Gütersloh ausgelost worden. Als Glücksfee erwies sich dieses Mal der ehemalige Gütersloher Sören Brandy, der zur Zeit beim Zweitligisten SC Paderborn unter Vertrag steht und als E-Jugendlicher mit dem VFB Schloß Holte an diesem Turnier teilnahm. Der E1-Jugend des TuS Viktoria Rietberg bescherte der 25-jährige eine nicht gerade leichte, aber machbare Gruppe.

FC Stukenbrock, FC Isselhorst und Victoria Clarholz heißen die Gegner in der Gruppe 6. Für Trainer Sezin Özcan nicht gerade die idealste Gruppe. „In der Hinrunde haben wir gegen Clarholz verloren“, erinnert sich der Coach, der zusammen mit seinen Trainerkollegen Thomas Will und Jannik Vredenburg eine spielstarke Truppe geformt hat, nur ungern an die Begegnung, die mit 2:4 auf der heimischen Berglage verloren ging. „Mittlerweile“, so ist sich der Coach sich „müssten wir aber so weit sein, auch Clarholz schlagen zu können“. Die Erfolge der letzten Wochen sprechen für sich: Platz fünf beim eigenen Sparkassen-Cup, dritter bei der Hallenkreisrunde und mittlerweile eine Spielweise, die jedem Gegner Angst und Bange werden lassen müsste. So wird man auch mit breiter Brust zum Turnier am LAZ Nord in Gütersloh reisen, um sich im Zeltcamp einzurichten.
Eine wirklich „Todesgruppe“, wie es sie schon mal in den vergangenen Jahren gegeben hat, hat die gestrige Auslosung nicht hervorgebracht. Sowohl Titelverteidiger SC Wiedenbrück, als auch die Topfavoriten FC Gütersloh 2000 und der SC Verl sollten in ihren Gruppen wenig Mühe bekommen. „Die einzige Gruppe, die schon hammerhart ist, ist die Gruppe zehn“, sieht Özcan die Konstelation mit GW Varensell, SC Halle, SW Marienfeld und dem FSC Rheda als besonders spannend.  Für ihn ist vor allem der FC Gütersloh der Topfavorit. Aber auch der GTV, SC Wiedenbrück, FSC Rheda und der SC Verl sieht er in der Favoritenrolle. Jannik Vredenburg will sich selber aber auch nicht abschreiben: „Ich möchte schon ganz gerne was reißen, aber Gütersloh und Verl spielen noch eine Stufe höher als wir“, wird es seiner Meinung nach aber auch auf die Tagesform ankommen.

Dass aber ein Triumph im größten und vielleicht auch wichtigsten Jugendturnier des Kreises Gütersloh immer möglich ist, zeigte die Rietberger E1-Jugend im Jahr 2009, als man eigentlich als Außenseiter in das Turnier ging, sich aber von Spiel zu Spiel steigerte und letztlich nach Verlängerung mit 2:1 gegen den SV Falkensee Finkenkrug den großen Pott in die Höhe stemmen durfte. Ob die diesjährige E1 ebenfalls erfolgreiche abschneiden kann, zeigt sich dann Ende Mai, wenn das dreitägige Turnier in Gütersloh beginnt.

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