Unnötige Niederlage in Jerxen-Orbke – Erste schaut nach unten

11. Oktober 2015

Was die deutsche Nationalmannschaft kann, kann unsere Viktoria schon lange: Am Sonntagnachmittag hatte man die Partie beim SV Eintracht Jerxen-Orbke klar im Griff. Am Ende ging der Gastgeber aber als Sieger vom Platz. Dabei hatte Lukas Ottemeier die Blau-Weißen mit einem Traumtor in Führung gebracht.

Auf dem tollen Geläuf in Detmold war Rietberg klar tonangebend. Den Gegner lief man frühzeitig an, erzwang Ballverluste der Eintracht und schaltete dann schnell um. Bei eigenem Ballbesitz spielte man ruhig und geduldig und nutzte die sich bietenden Räume. Immer weder setzten sich Lukas Ottemeier, Felix Brokbals und Omoboy Ebiesuwa über die Außen durch.

Gleich nach drei Minuten scheiterte Wadim Reger am Keeper, dann rettetet Jerxen zwei Mal einen Kopfball auf der Linie (13./17.). Auch Ebiesuwa (26.) mit einem Aufsetzer und Wadim Reger per Kopfball aus zehn Metern brachten den Ball nicht im Tor unter. Die Gastgeber schossen lediglich zwei mal aufs Tor, allerdings aus der Distanz und weit vorbei. Und so ging es mit einem torlosen Remis in die Kabine.

Das eigentlich erlösende Tor gelang unserer Viktoria direkt nach dem Seitenwechsel: Über Ebiesuwa und Reger landete der Ball bei Lukas Ottemeier. Der Außenstürmer legte dich den Ball zurecht und zirkelte das Leder in den Knick (55.). Vier Zeigerumdrehungen später setzte Ebiesuwa einen Schuss an den Außenpfosten. Über eine klares Ergebnis hätte sich Jerxen zu diesem Zeitpunkt sicher nicht beschwert.

Doch es kam, wie es kommen musste: Aus dem Nichts erzielten die Hausherren den Ausgleich (63.). Drei Minuten später entschied die Schiedsrichterin nach einem Foul von Felix Brokbals auf Strafstoß und Jerxen führte plötzlich mit 2:1. Rietberg war nur kurz geschockt, lief dann aber permanent an. Doch entweder fehlte der letzte Pass oder das Quäntchen Glück. Chancen zum Ausgleich waren genügend da. In der Nachspielzeit konterte die Eintracht ein letztes Mal und machte mit dem 3:1 den Deckel drauf.

„Unglaublich. Hier müssen wir eigentlich mit drei Toren Unterschied gewinnen. Aber so ist das im Fussball“, müsste Sport-Chef Wolla Grübel feststellen. Nun müsse man unbedingt die Heimspiele gewinnen, um nicht unten reinzurutschen. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt nämlich nur noch drei Zähler.

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