Viel Fußball, wenig Schlaf – Strenge-Cup als schönes Erlebnis

1. Juni 2011

Für die Trainer war es vor allem viel Stress und ganz, ganz wenig Schlaf – für die meisten Kinder das erste Mal drei Tage am Stück weg von zu Hause. Auch im Jahr 2011 faszinierte der Strenge-Cup (früher Thiel-Cup) alle Beteiligten. Von Freitag Abend bis Sonntag Morgen standen Kicken, Zelten und das Miteinander auf dem Programm. So geriet der wirkliche, sportliche Teil fast schon in den Hintergrund.

Auch wenn die Rietberger E1-Jugend als einer der Mitfavoriten zum Turnier fuhr und letztlich zumindest aus eigener Sicht ein etwas enttäuschender zweiter Platz in der Trostrunde auf dem Endklassement stand, war es bei den Spielern nach den drei Tagen völlige Nebensache. Zwar hatten selbst die Jungs im Vorfeld erklärt, eine Platzierung unter den ersten Zehn erreichen zu wollen. Doch der Spaß, der die drei Tage dominierte, überflügelte alle Enttäuschung über die verpassten Ziele. Schon nach dem ersten Spiel am Freitag Abend in der Vorrunde gegen die „große Unbekannte“ (O-Ton Trainer Sezin Özcan) FC Stukenbrock war klar, dass man wohl nicht mit dem SC Verl, FC Gütersloh, SC Wiedenbrück oder FSC Rheda um die vorderen Platzierungen spielen würde. Denn durch die 1:3-Niederlage stand man schon gehörig unter Zugzwang. Doch spätestens mit dem 0:2 gegen den FC Isselhorst und am Samstag Morgen mit dem 1:2 gegen Victoria Clarholz stand fest, dass man die weiteren Spiele in der Trostrunde absolviert. Doch da zeigten die kleinen Viktorianer dann, was sie eigentlich drauf haben und besiegten der Reihe nach PRB Gütersloh (2:1), SpVg. Steinhagen (1:0) und den FC Kaunitz (1:0). Zwar musste man sich im letzten Spiel dem Gastgeber TV Gütersloh mit 0:1 geschlagen geben. Doch Rang zwei in der Abschlusstabelle der Trostrunde beim größten Jugendturnier dieser Klasse im Kreis Güterloh war letztlich auch ein wirklich respektables Ergebnis. Erschöpft ging es nach der Mannschaftsparade und der Siegerehrung zurück nach Hause, wo der Schlaf von zwei Nächten nachgeholt werden musste. Denn acht Stunden Schlaf auf zwei Nächte verteilt waren für viele schon das Maximum. Dass um halb fünf morgens am Samstag und Sonntag die Kids wieder an die Murmel treten wollten, zeigt deutlich, mit wieviel Spaß und Begeisterung die Spieler dabei waren. Ein Erlebnis, dass so schnell keiner vergisst.

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