Viktoria bleibt zu Hause schwach – 1:2 gegen TuS Ost

16. Februar 2014

Es bleibt vorerst dabei: Zu Hause gibt es für die Viktoria (fast) nichts zu gewinnen. Auch im ersten Spiel nach der Winterpause unterlag man dem TuS Ost Bielefeld mit 1:2. Der Ausgleich von Selcuk Sama (28. Minute), der die frühe Führung der Gäste egalisieren konnte, reichte leider nicht zum Punktgewinn. Die Heimschwäche bleibt also bestehen.

Gleich mit der ersten Torchance der Partie ging der TuS Ost in der vierten Minute am Sonntag an der Berglage in Führung. Die Abwehr um Spielertrainer Max Heinrich spielte dabei auf Abseits, wartete aber vergebens auf den Pfiff des Schiedsrichters, auch wenn dieser hätte ertönen müssen. Bielefelds Kapitän Kolja Pernau war es egal, er spitzelte den Ball an Keeper Dirk Siemann vorbei und traf zum 0:1. „In der Bezirksliga darfst Du einfach nicht auf Abseits spielen“, war der sportliche Leiter Wolla Grübel über den frühen Rückstand verärgert.

Rietberg brauchte gute zehn Minuten, um den Ausgleich zu verdauen. Selcuk Sama war es dann, der nach 13 Minuten mit einem Volley-Schuss, der das Tor aber deutlich verfehlte, die vermeintliche Wende in diesem Spiel einzuleiten. Die Viktoria drängte nun spielerisch auf den Ausgleich, brauchte aber den Elfmeterpfiff nach vermeintlichem Foul an Lukas Ottemeier. Max Heinrich trat den Strafstoß zwar an den Pfosten, doch Selcuk Sama staubte ab und traf zum Ausgleich.

Eine wahrlich nicht ansehnliche Partie verflachte nun zusehends. Zwar hatten die Hausherren das Spiel optisch unter Kontrolle, doch große Torchancen sprangen zunächst nicht dabei raus. So ging es mit einem verdienten und gerechten Unentschieden in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer keine gute Partie. Während der TuS Ost spielerisch und kämpferisch die bessere Mannschaft stellte, agierte Rietberg auf dem holprigen Berglage-Rasen ausschließlich mit langen Bällen, die aber allesamt verpufften. Auch, weil Neuzugang Dominic Höfel wahrlich nicht den besten Tag erwischte. Der Torschrei lag nach einer Stunde aber auf beiden Seiten in der Luft: Erst retteten die Gäste auf der Linie, dann stand Mike Dry beim Gegenzug passend und konnte den Ball vor der Linie klären.

Die größte Chance der Partie vereitelte Rietbergs Keeper Siemann, der einen Volley-Kracher von Adam Lenard aus dem Winkel kratzte. In der 64. Minute war aber auch er geschlagen, als erneut Kolja Pernau nach einem Freistoß aus kürzester Distanz einnetzen konnte. Die Viktoria packte von nun an die Brechstange aus, doch die großen Möglichkeiten sollten erst in der Schlussphase heraus springen.

Pech hatte die Mannschaft nämlich, als Fabian Pollmeier nach einer Ecke nur die Latte traf (82.) und Dominic Höfel (86.) mit seinem Schuss am starken gegnerischen Keeper scheiterte. Da man aber keinesfalls zwingend nach vorne spielte und die Bälle viel zu schnell zurück kamen, durfte der TuS Ost nach 93 Minute die Arme in die Luft reißen und sich über den Sieg jubeln. „Insgesamt unnötig“, befand Wolla Grübel die Niederlage nach dem Schlusspfiff.

In der kommenden Woche will die Viktoria die Bilanz als auswärtsstärkste Mannschaft der Liga weiter ausbauen. Ein Sieg ist dann beim FC Türk Sport Bielefeld fast schon Pflicht, wenn man den Blick nicht wieder nach unten richten möchte. Mit 28 Zählern steht man aber immerhin noch auf Rang sieben – der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt aber nur sechs Punkte#

 

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