Viktoria erkämpft sich Auswärtssieg bei Wiedenbrück II.

23. März 2014

Vierter Sieg in Folge perfekt – die Erste Mannschaft von Viktoria Rietberg erkämpft sich den nächsten Sieg auf fremden Platz gegen den SC Wiedenbück 2000 II. und bleibt damit nicht nur Spitzenreiter in der Auswärtstabelle, sondern ist nun wieder voll drin im Kampf um die Spitzenplätze. Dank der Treffer von Selcuk Sama (26.) und Daniel Uhland (92.) liegt die Viktoria nur noch zwei Zähler hinter Rang zwei.

Eine durchaus zerfahrene Partie mit wenig Unterhaltungswert erlebten die zahlreichen Zuschauer auf dem Rasenplatz am Burgweg in Wiedenbrück. Wie im Hinspiel, konnte der SC Wiedenbrück II. dabei auf die Vertrags-Amateure Alexander Hahnemann, Julian Stiens, Saban Kaptan und Kaoa Aosman zurückgreifen, die zum erweiterten Regionalliga-Kader gehören. Beide Mannschaften standen tief und ließen kaum Möglichkeiten zu.

IMG_7668Die Viktoria begann mit Daniel Schledde für den verletzten Denis Molliqaj hinten links. Lars Wimmelbücker kehrte in die Innenverteidigung zurück, dafür agierte Fabian Pollmeier auf der Doppelsechs neben Mike Dry. Die erste nennenswerte Aktion hatten dabei aber die Gastgeber, die in den ersten 20 Minuten den Ball gut in den eigenen Reihen hielten, aber viel zu wenig aus ihrem Ballbesitz erzwingen konnten.

Dennoch war es Rachid Souita, der in der 17. Minute nach Fehlpass von Fabian Pollmeier die Chance zum 1:0 auf dem Fuß hatte, aber an Viktoria-Keeper Dirk Siemann scheiterte. Es war so etwas wie ein Weckruf für die Viktoria, die nunmehr den Gegner früher anliefen und dadurch Fehler im Aufbauspiel des SC Wiedenbrück erzwangen. Mit der ersten wirklich Torchance erzielte dann Selcuk Sama eigentlich nach klarem Handspiel die Führung mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung (26.).

Wiedenbrück wirkte nun deutlich geschockt und gab die Bälle schnell wieder her. Wirkliche Torchancen sprangen aber dennoch auf beiden Seiten nicht heraus. Das lag sowohl am schlechten Platz, gut sortierten Abwehrreihen und ideenlosen Angriffsbemühungen auf beiden Seiten. So blieb es bei der knappen Führung für unsere Viktoria zur Halbzeit.

Dominic Höfel im Laufduell gegen den SC Wiedenbrück 2000 IIIm zweiten Durchgang entwickelte sich eine ebenso zähe Partie, in der Torchancen Mangelware blieben. Rietberg stand hinten mit Max Heinrich und Comebacker Lars Wimmelbücker weiterhin bestens. Leider gab die Elf von Spielertrainer Max Heinrich die Bälle aber mit unnötigen langen Bällen und unkontrollierten Befreiungsschlägen zu schnell wieder ab. Wiedenbrück gelang es aber zu keinem Zeitpunkt, die Viktoria in Bedrängnis zu bringen.

Stattdessen ergaben sich nun einige gute Kontergelegenheiten für die Berglage-Kicker, die aber allesamt zu schlampig abgeschlossen wurden und somit nur für wenig Gefahr sorgten. Hinten wurde es nur zwei mal gefährlich: Erst traf Dirk Siemann den Ball bei einem Befreiungsschlag nicht richtig (71.), dann schoss der eingewechselte Atilla Kara aus fünf Metern über den Kasten (84.). Die größte Chance zum zweiten Rietberger Treffer vertändelte Selcuk Sama, der bei einem Konter den Querpass auf den freistehenden Dominic Höfel verpasste (79.).

In der Nachspielzeit warf Wiedenbrück alles nach vorne und öffnete so den Raum für weitere Konter. In der Nachspielzeit wurde der eingewechselte Daniel Uhland frei auf das gegnerische Tor geschickt, doch Keeper Hahnemann parierte. Die Chance schien vertan, doch Abwehrspieler Haris Kahric legte den Ball mit der Hacke am eigenen Keeper vorbei, sodass Uhland dankend nur noch einschieben musste. Somit war der hart erkämpfte, aber keinesfalls unverdiente Auswärtssieg unter Dach und Fach.

„Das war sicherlich kein gutes Spiel, aber wir haben drei Punkte“, zeigte sich der sportliche Leiter Wolla Grübel nach der Partie erleichtert. „Hier muss man auch erst einmal gewinnen“, lobte er die Einstellung und die kämpferische Einstellung der Mannschaft, die damit den vierten Sieg in Folge einfahren konnte. Da sowohl Rheda, Post SV Detmold und auch Stukenbrock nicht gewinnen konnten, liegt die Viktoria nun nur noch zwei Zähler hinter Rang zwei.

Kommendes Wochenende ist dann der Tabellen-Neunte TSV Schötmar an der Berglage zu Gast. Schötmar bezwang an diesem Wochenende Schlusslicht TuS Leopoldshöhe mit 2:0 und liegen auch nur sechs Punkte hinter unserer Viktoria. Somit dürfte es auch in dieser Partie keine leichte Aufgabe werden, um den fünften Sieg in Folge einfahren zu können.

 

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