Viktoria lässt beim 1:1 in Canlar zu viele Chancen liegen

15. September 2013

Schade, da war mehr drin! Auswärts musste sich die Erste Mannschaft am Sonntag Nachmittag trotz Pausen-Führung und zahlreichen Möglichkeiten am Ende bei SuK Canlar Bielefeld mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Den Rietberger Treffer erzielte Daniel Uhland nach rund 20 Minuten.

Mit einer absoluten Rumpf-Elf reiste die Mannschaft nach Bielefeld, musste man doch gleich sieben Ausfälle kompensieren. So agierte Fabian Pollmeier neben Albert Dik in ungewohnter Position in der Innenverteidigung, Daniel Schledde links hinten und auch die beiden A-Jugendlichen Lukas Ottemeier und Julian Strathoff standen zum Anpfiff der Partie auf dem Platz.

Nach zahlreichen unnötigen Ballverlusten und nervösem Beginn samt zwei guten Chancen für die Gastgeber, fing sich die Mannschaft nach rund 10 Minuten und ließ nun den Ball gekonnter durch die eigenen Reihen laufen. Da Canlar aber früh presste, war kein vernünftiger Spielaufbau möglich. Dennoch spielte man nun zielstrebiger Richtung Tor.

Nach zwei guten Möglichkeiten von  Daniel Uhland (11.) und Lukas Ottemeier (15.), musste aber ein Standard her, um die Führung zu erzielen: Einen knallhart vorher gespielten Freistoß von Wadim Reger verwertete Daniel Uhland am langen Pfosten gekonnt zum 1:0 (19.). Nun hatte man das Spiel und auch den Gegner besser im Griff, scheiterte aber freistehend gleich vier Mal am gegnerischen Keeper.

Auch nach der Halbzeit war Rietberg die bessere Mannschaft, nutzte aber seine Chancen nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Nach einer 100-Prozentigen, die Wadim Reger liegen ließ, traf Canlar im direkten Gegenzug wie aus dem Nichts zum Ausgleich (63.). Auch danach war Rietberg stärker, doch der Ball wollte einfach nichts in Tor.

Letztlich blieb es beim 1:1-Unentschieden, in das Trainer Wolla Grübel nach dem Spiel gerne einwilligte. „In so einem Spiel kann man sich aus dem Nichts dann auch noch das zweite Gegentor fangen. Von daher ist der Punkt völlig ok“, so der Coach. Auch Max Heinrich war zufrieden mit dem Spiel. „Klar hätten wir mit besserer Chancenverwertung gewinnen müssen. Aber wenn mir vorher jemand ein Unentschieden angeboten hätte, hätte ich das blind unterschrieben“, spielte er auf die Verletztenmisere an.

Nächste Woche kommt es dann zu Hause zum kleinen Derby gegen den SC Wiedenbrück 2000. Dann hoffentlich wieder mit einigen Rückkehrern und Genesungen – und vielleicht auch wieder mit einem Sieg. Da „oben“ nur Stukenbrock drei Punkte einfahren konnte, liegt man weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze (drei Zähler Rücktand).

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