Viktoria Rietberg will optimale Ausgangslage für Derby-Spiele

27. März 2014

Mit dem TSV Schötmar gastiert am Sonntag der Tabellen-Neunte an der Berglage, gegen den man im Hinspiel ein 1:1-Unentschieden erzielen konnte. Mit einem weiteren Sieg will die Elf von Spielertrainer Max Heinrich und sportlichen Leiter Wolla Grübel den Grundstein legen, um die dann folgenden Derbys entspannt angehen zu können. Leider hat sich die Personalsituation vor der Partie gegen Schötmar ein wenig verschärft.

Mittelfeld-Motor Mike Dry zog sich nämlich beim Spiel in Wiedenbrück einen Meniskusanriss zu, als er bei einem Schussversuch im Rasen hängen blieb. Am Samstag muss er daher ins MRT – das soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. „Ich hoffe, dass ich nur diese Woche ausfalle“, so Mike Dry am Mittwoch Abend. Weiterhin verzichten muss Viktoria Rietberg auf Dennis Grübel (Leistenzerrung), Denis Molliqaj (Bänderriss) und Albert Dik (Leistenbruch). Auch Julian Strathoff wird diese Woche noch pausieren müssen.

„Wir sind wieder gezwungen umzustellen. Aber das haben wir in dieser Saison bist jetzt fast immer kompensieren können“. – Max Heinrich zu den erneuten Ausfällen.

„Wir haben aber zum Glück einen breiten Kader“, weiß Wolla Grübel um die Stärke der Jungs, die in den Startlöchern stehen, um am Sonntag von Anfang an auf dem Rasen Gas zu geben. Momentan spielt die Mannschaft aber auch sehr effizient und braucht nicht mehr so viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. In der Hinrunde war dies das große Manko, warum man einige Partien trotz klarer Überlegenheit nicht nach Hause schaukeln konnte. „Wir stehen hinten jetzt aber auch sehr stabil“, blickt Grübel erfreut auf die wenigen Gegentore. Alleine in den letzten sieben Partien musste man nur sieben Gegentreffer hinnehmen.

„Letzte Woche standen wir defensiv sehr gut, aber das Offensivspiel hat dafür ein bisschen gehakt. Wir müssen dahin kommen, dass wir beides hinbekommen“, hofft Spielertrainer Max Heinrich auf ein noch dominanteres Auftreten seiner Mannschaft. Genau das braucht es am Sonntag nämlich, um den fünften Sieg in Folge einzufahren. „Mit vier Siegen in Folge und 40 Punkten auf dem Konto, besteht die Chancen noch ein paar Plätze gut zu machen“, schielt Heinrich auch bereits auf die Top-Plätze in der Liga. Lediglich zwei Zähler liegt die Elf nach der Siegesserie der letzten Wochen hinter Rang zwei.

Mit Schötmar kommt am Sonntag aber ein erneut schwer einzuschätzender Gegner, der sehr unterschiedliche Ergebnisse einfährt und vor allem mit einer starken Offensive glänzen kann. Diese will das Abwehr-Zentrum mit Max Heinrich und Lars Wimmelbücker, der vergangene Woche eine starke Partie ablieferte und keine Sekunde das Gefühl vermittelte, seit Oktober nicht mehr auf dem Platz gestanden zu haben, schnell in den Griff bekommen und deren Angriffe im Keim ersticken. Doch Vorsicht ist geboten, denn mit den zwei Siegen gegen Türk Sport Bielefeld (1:0) und den TuS Leopoldshöhe (2:0), liegt Schötmar auch nur sechs Punkte hinter unserer Viktoria.

„Mit unserem Selbstvertrauen versuchen wir auch diesen Dreier einzufahren, um weiter dranzubleiben und damit auch locker in die danach anstehenden Derbys zu gehen“, blickt Wolla Grübel bereits auf die dann folgenden Begegnungen gegen Schloß Holte, Aramäer Gütersloh und TSG Harsewinkel. Dazu müsse aber erneut eine 100%ige Einstellung auf den Platz gebracht werden. Unterstützung kann die Mannschaft daher in jedem Fall gebrauchen, wenn Schiedsrichter Recep Alpan am Sonntag um 15 Uhr die Partie an der Berglage anpfeift. Gegen 16:50 Uhr dürfte dann feststehen, ob die Siegesserie weiter Bestand hat.

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