Viktoria verspielt Halbzeitführung gegen Aramäer

13. April 2014

Die Erste Mannschaft von Viktoria Rietberg musste sich am Sonntag erneut mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Während man sich in der Vorwoche beim 2:2 gegen Schloß Holte über den Punkt freuen konnte, war das 2:2 an diesem Spieltag zu Hause gegen Aramäer Gütersloh eher ein verschenkter Sieg – denn zur Pause hatte man noch dank des Doppelpacks von Dominic Höfel mit 2:0 in Front gelegen.

Zahlreiche Zuschauer sahen an der Berglage in der ersten Hälfte eine unterhaltsame Partie, in der Rietberg das Kommando hatte, aber in der Anfangsphase zu viele gute Möglichkeiten liegen ließ. Da man hinten auch rein gar nichts zuließ, war die 1:0-Führung durch Dominic Höfel in der 22. Minute nicht unverdient. Viktoria Rietberg hatte das Geschehen nun fest in der Hand und durfte kurz darauf erneut jubeln: Dominic Höfel drehte sich geschickt um die eigene Achse und erzielte mit einem Flachschuss und gütiger Mithilfe des Gäste-Keepers das 2:0 (37.).

Kurz vor der Pause drehte Aramäer nochmal kurz auf und hätte durch Mattis Brummel den Anschluss erzielen müssen. Doch sein Solo durch die gesamte Rietberger Verteidigung krönte Brummel nicht mit dem Treffer, sondern mit einem Schuss in die Wolken. Durchatmen! Halbzeit!

Im zweiten Abschnitt agierte die Viktoria nun mit Kontern, doch unkonzentrierte Abspiele in der Endzone verhinderten gute Möglichkeiten. Dominic Höfel (54.) und Paul Suchy (58.) vergaben in der Anfangsphase der zweiten Hälfte die Entscheidung. Und so glich der Gast aus dem Nichts und innerhalb von vier Minuten die Partie aus. Erst verwandelte Filipus Koscun einen Straftstoß, dann köpfte Nnodim freistehend zum 2:2.

Aramäer war nun am Drücker, auch weil Rietberg die Bälle in der Vorwärtsbewegung zu schnell verlor. Letztlich konnte die Viktoria sogar glücklich sein, dass es beim Unentschieden blieb, denn erneut Nnodim erzielte kurz vor dem Ende sogar das 3:2, wurde aber wegen fraglicher Abseitsentscheidung zurück gepfiffen. „Wir haben uns einlullen lassen und uns angepasst. Ich hatte noch gewarnt, wenn die ein Tor erzielen“, so Max Heinrich.

Letztlich aber kein Beinbruch, denn mit dem Punkt gewann die Viktoria sogar eine Position in der Tabelle. Mit vier Punkten Rückstand auf Rang zwei, liegt man weiter im Soll und reist dann in der kommenden Woche am Ostermontag zum Tabellenführer TSG Harsewinkel.

 

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